Kulturverein Griessner Stadl"Wir können es uns nicht leisten, wenn da nur 20 Leute drinnen sind"

Der Kulturverein Griessner Stadl im Bezirk Murau musste wegen der Coronakrise fast das gesamte Jahresprogramm absagen und setzt auf digitale Ausspielung. Weiter festgehalten wird an einer Jelinek-Uraufführung im September.

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In Stadl an der Mur im Bezirk Murau hätte das Griessner Stadl heuer eigentlich sein fünfjähriges Bestehen groß gefeiert. Die Coronakrise mitsamt der Restriktionen für den Kulturbereich lässt für die geplanten Veranstaltungen des Kulturvereins jedoch keinen Spielraum. „Den Griessner Stadl gibt es nur aufgrund von extremem ehrenamtlichem Engagement“, hält Initiator Ferdinand Nagele fest. Mit einer Landes-Fördersumme von gerade einmal 7000 Euro bestreitet der Kunstverein ein ambitioniertes Jahresprogramm. „Das heißt, wir müssen unser Geld mit den Veranstaltungen reinspielen und eine möglichst volle Hütte haben, damit wir arbeiten zu können.“ Die Coronakrise und die Maßnahmen dagegen machten den Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.

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