Interview mit Willi Resetarits„Die Melancholie hat einen großen Trostcharakter“

Willi Resetarits (72) über das neue Stubnblues-Album „Elapetsch“, den Tod, die Freude am Leben, das Dienen im Dienste des Liedes und die Liebe zu H. C. Artmann.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Willi Resetartis spielt mit seinen Stubnbluesern am Mittwoch im Grazer Schauspielhaus auf
Willi Resetartis spielt mit seinen Stubnbluesern am Mittwoch im Grazer Schauspielhaus auf © (c) lukas beck
 

Das neue Album von Ihnen und den Stubnbluesern, das Sie nächste Woche als Österreichpremiere im Grazer Schauspielhaus präsentieren, heißt „Elapetsch“. Darauf finden sich auch wieder Vertonungen von H. C. Artmann-Gedichten. Woher die Affinität zu diesem Poeten, ein Hausheiliger von Ihnen?
Willi RESETARITS: Ach, seine Wörter sind so angenehm, sie fließen im Mund. Aber eigentlich muss man schon bei den Buchstaben anfangen: Die Konsonanten und Vokale beim Artmann sind nicht zufällig, sie ergeben eine Melodie, seine Sprache hat eine Farbe. Und da sind wir noch gar nicht beim Inhalt.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
0
0
Lesenswert?

Statt der 3 Ärzte sollte Willi ein Buch über

Sterben, Tod und das Drumherum schreiben wäre für alle die Angst haben, weit besser!
Gordon

hroehrich
0
0
Lesenswert?

Trost

Kein Buch! Sein melancholischen Lieder - Musik und Poesie - sind Trost.,