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Interview zur neuen PlatteMarco Wanda: "Die Geister standen vor dem Tor meiner Seele"

Wanda über ihr neues Album „Ciao“, das kein Abschied ist, über Beatles-Einflüsse, Drogen, „Songgeister“ und komische Träume.

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Die Band Wanda beim Videodreh in Venedig
Von links: Reinhold Weber, Lukas Hasitschka, Marco Wanda, Manuel Poppe, Christian Hummer beim Videodreh in Venedig © Wolfgang Seehofer
 

Auf dem neuen Albumcover winkt ihr lässig Richtung Fotografen. Wie am „Help“-Cover der Beatles. Musikalisch erinnert mich eure neue Scheibe aber eher an Sgt. Pepper.
MARCO WANDA: Zu den Beatles kehre ich immer wieder zurück. Ich fühle mich dieser Art Musik zu machen irgendwie sehr verwandt. Wie viel Literarisches und Lebensphilosophisches, aber auch wie viel Nonsense sich in den Texten findet, das versteh ich sehr gut. Und, dass die Akkordstrukturen und das Arrangement sich so nach der Stimme richten – da biegt und bricht sich alles und unterwirft sich der Gesangslinie. Damit kann ich als Musiker viel anfangen.
MANUEL POPPE: Wenn wir Beatleshasser in der Band hätten, würde das wohl nicht funktionieren.
Wanda: Ich finde aber, man kann diesen Einfluss schon aus früheren Arbeiten lesen.

Aber diesmal klingt das wie ein Outing. Lieder wie „Swing Shit Slideshow“ geizen nicht mit dem angesprochenen Nonsense. „Vielleicht“, „Alma“ oder „Gerda Rogers“ schreien förmlich: „Yeah, Yeah, Yeah!“.
POPPE: „Vielleicht“ hat unser Keyboarder geschrieben.
WANDA: Und „Alma“ unser Bassist, der Reinhold Weber. Das war sehr aufregend, dass die zwei plötzlich, nach einer längeren Phase der Versenkung, mit eigenen Liedern daherkamen. Bis dahin habe ich alles selbst geschrieben.

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