Plaikners Medien-KolumneWrabetz und seine Vorgänger: Abgang am Wendepunkt

Alexander Wrabetz und Gerd Bacher haben 35 der 55 Jahre ORF ab 1967 geprägt. Bei ihrem Abgang stand und steht er gut da.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
 

Alexander Wrabetz war 15 Jahre ununterbrochen Chef des ORF. Nur Gerd Bacher leitete das Unternehmen – mit Unterbrechungen – noch länger. Ab dessen Neugeburt 1967 in drei Etappen bis 1990. Damals hieß die Position noch Generalintendant statt -direktor und die Funktionsperioden dauerten vier statt fünf Jahre. Bacher und Wrabetz waren in der neueren Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich die einzigen Wiedergewählten an seiner Spitze. Sie haben 35, also fast zwei Drittel dieser 55 Jahre geprägt: erst der streitbare Macher und Journalist auf einem wertkonservativen bürgerlichen Fundament, dann der wendige Manager und Jurist mit dem sozialdemokratischen Biographie-Hintergrund. Sie könnten kaum unterschiedlicher wirken.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!