Alexander WrabetzORF-Noch-General geht in den Aufsichtsrat der Symphoniker

Mit 31. Dezember endet die Ära Wrabetz im ORF. Über seine Zukunft hält sich der 61-Jährige noch bedeckt. Nun aber soll er Vorsitzender des Aufsichtsrates bei den Wiener Symphonikern werden.

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Verlässt mit 1. 1. 2022 den ORF: Alexander Wrabetz © ORF
 

Zumindest ein Repräsentationsposten scheint fix zu sein – dotiert mit 3500 Euro pro Jahr. Wie die „Kronen Zeitung“ meldet, übernimmt Alexander Wrabetz den Vorsitz im Aufsichtsrat der Wiener Symphoniker. Der Noch-ORF-Generaldirektor ist ein großer Klassik-Fan. Kolportiert wurde ja sein Wunsch, Präsident der Salzburger Festspiele zu werden. Daraus wurde bekanntlich nichts.

Was er nach 15 Jahren als oberster Boss an der ORF-Orgel aber hauptberuflich machen wird, verrät Wrabetz noch nicht. Es wird wohl irgendetwas mit Kultur und Medien sein. Womöglich bei der EBU (Europäische Rundfunkunion), dem Zusammenschluss von derzeit 72 Rundfunkanstalten in 56 Staaten Europas. Den Hauptsitz hat die EBU in Genf. Sie veranstaltet etwa alljährlich den Eurovision Song Contest. Infrage käme freilich auch ein Medienkonzern in Deutschland.

Kommentare (3)
Umwelt
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Verdienst?

Hat er beim ORF zu wenig verdient, dass er jetzt noch einen Aufsichtsratsposten annehmen muss. Auch die SPÖ schaut auf "ihre Familie", wie auch in Wien auf ihre Freunde und Familie (z. B. für die ehemalige Stadträtin Brauner).

SoundofThunder
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😏

Für 3500€ im Jahr würden Sie nicht hingehen.

Gotti1958
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Umwelt

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