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Wegfall der PflichtinserateDie "Wiener Zeitung" steht vor Schicksalsentscheidung

Die "Wiener Zeitung" steht am Scheideweg. Im heimischen Medienbetrieb ist die älteste Tageszeitung der Welt eine unbekannte Insel. Nun drohen Verkleinerung oder Ende.

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Das Ende der Pflichtveröffentlichungen brächte die „Wiener Zeitung“ in die Bredouille. © (c) imago/CHROMORANGE (imago stock&people)
 

"Älter als acht Tage war kaum eine Nachricht, wenn sie nicht von weither kam", ist in einer Ausgabe der „Wiener Zeitung" aus dem Jahr 1903 über ihre Anfänge bei der Auslandsberichterstattung zu lesen. Anlass für den Artikel war damals das 200-jährige Bestehen des Mediums. Weitere 118 Jahre später ist die Wiener Zeitung in der redaktionellen Arbeit zwar deutlich schneller geworden, dennoch kämpft die älteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt um ihr Überleben.

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zweigerl
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"Revolverblatt" statt Kulturerbe

Ein sogenanntes "Revolverblatt" wiederzubeleben, das der "Express" schon seinerzeit gewesen ist, und gleichzeitig der ältesten noch bestehenden Tageszeitung der Welt den Todesstoß zu ersetzen, ist eventuell zeit- bzw. zeitungssymptomatisch. Warum kann sich nicht die Wiener Redaktion der KLeinen Zeitung mit der "Wiener Zeitung! fusionieren und einige ihrer hervorragenden Redakteure auch dort schreiben lassen?

melahide
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Früher

war sie schon wichtig. Im Amtsblatt war ja alles abgedruckt, von Insolvenzen bis hin zu ... was weiß ich. Das hat sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt