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Zürich-KrimiErmitteln im Schoko-Milieu: Wie hat Ihnen der "Tatort" gefallen?

Der "Tatort" aus Zürich ist noch in seiner Findungsphase. Schon jetzt zeigt sich: Hier sollen zwei starke Persönlichkeiten entwickelt werden. Wie hat Ihnen die Episode "Schoggiläbe" gefallen?

Tatort: Schoggiläbe
Die beiden Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher, rechts) und Tessa Ott (Carol Schuler) ermitteln in ihrem zweiten Fall. © (c) ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler
 

Der Fall kam dem Griff in die Schweizer Klischeekiste gleich: Schokolade, teure Uhren und Reichtum gaben das Spielfeld vor, auf dem sich die Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) bewegten. Das neue Team aus Zürich musste den Mord an einem Schokolade-Fabrikanten klären, der zuerst angeschossen und später erschlagen wurde. Ein brutaler Mord, der auf ungewöhnliche und überraschende Weise zustande kam, wie die Zuseher im Laufe des 90-Minüters erfuhren. Nachzusehen ist "Schoggiläbe" in der ORF-Tvthek und in der ARD-Mediathek.

Im "Tatort"-Universum muss sich das Team aus Zürich von unten hinaufarbeiten. Ob es das schafft, scheint ungewiss: Isabelle Grandjean hat offenbar keine Lust auf diese Stadt und sehnt sich zurück in ihre Heimat. Abends, beim heimeligen Weindealer ihrer Wahl, plant sie ihren Rückzug. Ihre Mitspielerin, die sich zwischendurch eher wie eine Gegenspielerin verhält, hat andere Probleme: Als Ott ihre Kollegin verteidigen müsste, fehlt ihr der Mut, abzudrücken. Nur weil der Übeltäter ein Problem mit seiner Waffe hat, überlebt Grandjean.

Verdächtige gibt es in diesem konventionell erzählten Fall viele: Die Tochter des Mordopfers spielt ein doppeltes Spiel, ihre Großmutter will die Zügel nicht aus der Hand geben und auch der Stricher, den das Mordopfer vor seinem Tod regelmäßig zu sich bestellte, macht sich schnell verdächtig.

Wie schafft man einem "Tatort"-Team ein Profil? Man kann lustig sein (Münster), ironisch (Weimar), zynisch (Dortmund), solide (Ludwigshafen), traditionell (München), actionreich (Hamburg) oder eben klassisch wienerisch (Wien). Und was hat Zürich? Darauf hat auch der zweite Fall keine schlüssige Antwort geliefert. Die Öffnung der vierten Wand - das direkte Ansprechen des Zusehers - könnte ein Markenzeichen werden, wenn es gezielter eingesetzt wird. Spannend sind auch die beiden Hauptfiguren: starke Frauenpersönlichkeiten mit viel Entwicklungspotenzial.

Fazit: Zürich bekommt für diesen Fall fünf von zehn Punkten - wobei es noch einen zusätzliche Punkt als Welpenschutz gibt. Um zu einem der beliebten "Tatort"-Teams zu werden, ist es für die Schweizer noch ein weiter Weg.

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Danke für Ihr Verständnis.

tomtitan
2
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Ich glaube, dieser Tatort

hat nicht einmal den Schweizern gefallen.

gluca
4
7
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Schweizer Tatort

sind von Anbeginn soooo was von daneben und öde, dass es keine Steigerung mehr geben wird.

Care
2
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Langatmig u nebeneinander

Jede Figur wurde überzeichnet und es war wie Zufall, dass sie auch miteinander zu tun haben. Ich war an den Persönlichkeitsmerkmalen interessiert, obwohl es nicht so spannend war. Ein Detail am Rande verblüffte: dass der Gesuchte trotz Foto in den Medien nicht versuchen würde, sein Aussehen zu ändern?

Church-Hill
1
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Schweizer Fadesse pur.

Die Figuren der Hauptdarstellerinnen sind vom Drehbuch her farblos gezeichnet, die pseudo-französische Attitude nervt.

erihugo
2
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Tatort

Umgeschaltet, fad u teilweise schwer zu verstehen...

Eltern
3
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Der

Schlechteste Tatort seit langem. Schlimm war es, keine Handlung....

shaba88
4
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Kommentar

überhaupt nicht, unfassbar langweilig und bei den Haaren herbeigezogen

Reipsi
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Kann nur sagen

Abgeschaltet nach 10 min. , das reichte !

LaPantera69
7
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Ein Schweizer Tatort auf Hochdeutsch,...

...ist wie ein Wiener Schnitzel ohne Panier