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Free-TV-PremiereEin Film zeigt die traurige Wahrheit über Whitney Houston

Regisseur Rudi Dolezal lässt an den Nachlassverwaltern von Pop-Ikone Whitney Houston kein gutes Haar. Arte zeigt am 17. Juli seine prämierte Doku „Whitney – Can I Be Me“.

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Whitney Houston (1963-2012) © EPA
 

Konnte sie nie einfach sie selbst sein? Mit dem wunderbaren Popheuler „I Will Always Love You“ begleitet ihre Stimme jedenfalls noch immer schöne und traurige Ereignisse: In der Free-TV-Premiere von „Whitney – Can I Be Me“ kann man am 17. Juli auf Arte um 22.05 Uhr Leben und Fall der großen Diva Houston verfolgen (in der Mediathek des Senders dann bis 15. August verfügbar). „Wir behandeln die traurige Wahrheit und arbeiten auf, was gesagt werden muss“, erzählt Co-Regisseur Rudi Dolezal, den wir in Florida erreichten. Der Wiener, der mit Ex-Geschäftspartner Hannes Rossacher unter „DoRo“ als Musikvideo- und Filmemacher Popgeschichte in den 1980er- und 1990er-Jahren schrieb, schuf gemeinsam mit dem britischen Dokumentaristen Nick Broomfield („Kurt & Courtney“) diesen Film über die am häufigsten ausgezeichnete Künstlerin aller Zeiten, die nur 48 Jahre alt wurde. Hier ist der Trailer:


„Es war ein Unfall in der Badewanne, kein Selbstmord – das kann ich aufgrund meiner Recherchen sagen“, erklärt der 62-Jährige, „ihr Drogen-Therapeut hatte sich noch große Sorgen wegen eines Rückfalls gemacht, und traf eine Stunde zu spät ein.“ Dolezal sprach mit vielen Wegbegleitern und betont: "Ich habe sie über die Jahre so nah gefilmt wie sonst keiner." Für die Konzertreisen habe sie ihm persönlich einen Pass mit den Worten "For Rudi. Anywhere he wants to go" ausgestellt.
dolezal rudi; mercury houston
Whitney schätzte die Arbeit von Rudi Dolezal sehr Foto © doro

An der Nachlassverwaltung lässt Dolezal, der Whitney Houston wie erwähnt für Konzertmitschnitte auf den Tourneen begleitete und auch bei ihr zu Hause Gast war, kein gutes Haar: „Sogar ihre Grammys wurden versteigert, auf die Whitney so stolz war.“ Unveröffentlichte Songs gäbe es wohl keine mehr: „Denn die Erben würden noch jeden Furz von ihr auf Tonband verkaufen.“
Rudi Dolezal hat seinen eigenen YouTube-Kanal und rollt dort Backstage-Erinnerungen auf.

Kommentare (1)

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zweigerl
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Über den Furz der Frauen

Ich weiß nicht, wie sehr der Ausdruck "jeden Furz von ihr" (Dolezal) nicht auch eine Verletzung der Pietät ist und die Erinnerung an diese phänomenale Sängerin schändet. Aber Pietät ist heute in der Showszene kein Thema mehr, auch nicht in der Werbung. Tausende Frauen leiden darunter, dass eine unsensible Werbung deren Bläh- und Inkontinenzprobleme öffentlich macht, um irgendeine Feuchtigkeitsbinde an die Frau zu bringen.