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Corona-Kurzarbeit ab MittwochORF rechnet mit 50 Millionen Euro Einnahmeverlust

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Zeiten einbrechender Werbeerlöse sei es "leider unumgänglich", das Modell der Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen. Die ORF-Information ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

ORF-STIFTUNGSRAT
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Der ORF führt wegen der Corona-Krise in Teilbereichen Kurzarbeit ein. Geplant ist die Maßnahme vorerst für drei Monate, hieß es am Mittwoch gegenüber der APA aus dem Unternehmen. Welche Bereiche in welchem Ausmaß betroffen sind, werde derzeit von den Direktionen geprüft und im Rahmen einer Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat festgelegt.

Nicht betroffen seien jedenfalls Bereiche, die derzeit besonders intensiv tätig seien, wie zum Beispiel die Information. Infrage komme Kurzarbeit aber in Teilbereichen, in denen wegen der Verschiebung oder des Ausfalls von Produktionen, Veranstaltungen oder Sport- und Kulturereignissen "die Erbringung der Arbeitsleistung im Moment nicht in vollem Umfang möglich ist". Geplant sind zwei Stufen, das heißt die Reduktion auf 50 Prozent bzw. 10 Prozent der Normalarbeitszeit.

Der ORF rechnet derzeit für heuer mit einem Einnahmenrückgang von zumindest 50 Millionen Euro, wie aus einem (der APA vorliegenden) Informationsschreiben von Generaldirektor Alexander Wrabetz an die Mitarbeiter hervorgeht. "Die Werbeerträge liegen seit Mitte März weit unter Plan. Dies wird sich für die Dauer der Maßnahmen auch in den nächsten Monaten fortsetzen und möglicherweise, durch die nun einsetzende Rezession, auch für das gesamte restliche Jahr ein deutliches Minus bringen. Mit der nun massiv zunehmenden Arbeitslosigkeit werden sich auch die Erträge aus dem Programmentgelt auf Grund der damit steigenden Gebührenbefreiungen reduzieren", heißt es darin.

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf den ORF zu verkraften, sei es "leider unumgänglich, auch die vom Staat angebotenen Unterstützungsleistungen in Anspruch zu nehmen, um nicht in die Lage zu kommen, noch härtere Maßnahmen setzen zu müssen", wirbt Wrabetz um Verständnis für die Maßnahme.

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Danke für Ihr Verständnis.

HB2USD
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Frage an den ORF

Und von was sollen jetzt Servus TV, ATV, Puls4 leben.

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Seppkeindepp
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Gebührenerhöhung sofort!

:-)

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ingvier1977
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Achja?!?!

Was mir aufgefallen ist, das man man derzeit vom ORF zwecks Gebühr nichts mehr hört.
Sollens doch für 1-2 Monaten allen Österreichern die Gebühren nachlassen?!?!
Das wird aber leider, auch in Zeiten wie diesen nicht passieren.
Ja und abgesehen von den Gehältern gewisser bzw aller Orf Mitarbeiter, da lässt sich streiten.
Natürlich sind diese weitaus zu hoch.

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himmel17
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Zuseherrekorde

Der ORF, in Krisenzeiten ein verlässlicher Fels in der Brandung, hat zu wenig Geld? Gebühren erhöhen!

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himmel17
3
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Schmäh

reingefallen;))

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kritiker47
2
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Warum gibt es für den

mit soviel öffentlichen Geld subventionierten ORF und den teilweise stark überhöht bezahlten Angestellten keine Transparenzdatenbank für deren Gehälter. Man erinnere sich nur an die Denkungsweise des Eugen Freud. Aber da pochen sie auf den Datenschutz, im eigenen Interesse, gell. Da würden vielen Menschen die Augen aufgehen, was man da einsparen könnte, nicht wahr ?

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Nixalsverdruss
24
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Ich hätte eine Idee:

Wie wäre es, wenn man die Parteienförderung kürz, die Abgaben für Politische Funktionäre erhöht und dies dem ORF zukommen lässt, der in der Krisenzeit einen hervorragenden Job macht.
Wer das nicht glaubt, der soll sich die USA anschauen, denn dort überlegen einzelne Sender und Zeitungen wegen mangelnder Werbeeinnahmen die Produktion bzw. Sendungen einzustellen!
Wollen wir das?

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Trieblhe
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Ich hätte auch eine Idee:

Wie wärs wenn Herr Wrabetz auf einen Teil seiner rund 400.000 Euro Jahresgehalt verzichten würde oder die Programmchefin Kathrin Zechner auf einen Teil ihrer 300.000 Euro. Ein Herr Dittlbacher bekommt rund 12000 Euro Monatsgage. Recht üppige Gehälter für einen Betrieb der zu rund 2/3 oder über 600 Millionen Euro pro Jahr gebührenfinanziert ist...

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joe1406
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Pleite gehen kann der ORF nicht

Gesicherte Einnahmen durch die Rundfunkgebühr - wär schön wenn das für mehr Unternehmen gelten würde.

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archiv
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Ein "Aprilscherz" ...

.. oder was?

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crawler
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Naja,

sei den Mitarbeitern vergönnt. Gibt's halt noch mehr uralte Widerholungs- Schinken zum sehen. Alisa Folge deinem Herzen zum gefühlt 1000'sten Mal seit 2009 oder die Rosenheim Cops aus 2006 zum Beispiel, oder alte Amischinken - da hat schon noch einiges Platz. Vielleicht gibt's dazu auch noch "eine schon lange geplante" Erhöhung der Fernsehgebühren?

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antipasti
7
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Es gibt auch derzeit viele

andere Arten der Freizeitgestaltung, außer 24 Stunden in die "Röhre" zu starren!
Eine Kinokarte für 2 Stunden Unterhaltung kostete ca. 12 Euro - wie hoch darf dann für sie der Preis für mind. 30 - 60 Stunden Fernsehen im sein?

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HB2USD
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Da ich derzeit vom ORF

gar nichts konsumiere könnte ich eigentlich das Abo kündigen wenn ich die Freiheit hätte. Sport war das einzige das ich noch manchmal angesehen habe aber der fällt ja auf unbestimmte Zeit aus.

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Trieblhe
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Im Gegenteil,

beim ORF fällt nix aus, ORF Sport bringt wie gewohnt Topaktuell die Highlights der Fußball WM 1986...

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kropfrob
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Was vergönnen Sie ...

... den Mitarbeitern? Dass sie nur noch 85% des Gehalts bekommen?

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