Die Frage der künftigen ORF-Finanzierung überstrahlte auch in diesem Fall die restlichen medienpolitischen Agenden. In ihrem Regierungsübereinkommen kündigten ÖVP-SPÖ-Neos ebenfalls Maßnahmen für den Medienstandort an, neben einer Vertriebsförderung für Printzeitungen und der Erleichterung bei Medienzusammenschlüssen, findet sich auch ein Medienabo für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrlinge. Das heißt konkret: Junge Menschen dürfen künftig kostenlos auf die Online-Ausgaben von österreichischen Tageszeitungen zugreifen, „zum Beispiel in Form einer neuen Plattform, App auf Basis des APA-Kiosk“.
Diese Förderung des Zugangs von jungen Menschen zum Qualitätsjournalismus sei eine Maßnahme im Kampf gegen Fake News und Desinformation, heißt es im Regierungsprogramm. Das Medienabo ist Teil einer „Strategie einschließlich einer angemessenen Finanzierung zur Förderung der Medienkompetenz im Sinne einer reflektierten, kreativen und selbstbestimmten Mediennutzung“. Dotiert wird das Medienabo mit 30 Millionen Euro.
Kleine Zeitung: Angebot an Schulen
Die Kleine Zeitung hat eine solche Möglichkeit für Printzeitung seit Jahren und für das Digitalabo seit dem Vorjahr im Angebot: Lehrkräfte haben die Möglichkeit für die Schüler und Schülerinnen diese zu bestellen, um qualitätsvolle Berichterstattung in den Unterricht zu integrieren. Ein Einstieg ist jederzeit für Oberstufenklassen möglich, das Abo gilt jeweils für das laufende Schuljahr. Der Login ist nur auf einem Gerät möglich. Bestellbar ist das Digitalabo, das bereits von Tausenden jungen Menschen genutzt wird, für alle Schulen in der Steiermark und in Kärnten. Interessierte können per E-Mail Informationsmaterial anfordern: smz@kleinezeitung.at.