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AnalyseWie man die Kulturnation umbringt

Die SPÖ wanderte mit ihrem Maiaufmarsch ins Netz. Die Kulturbranche ging in Wien auf die Straße. Sie wehrt sich dagegen, weniger systemrelevant als Baustellen oder Friseure zu sein.

Corona Demo Filmschaffende Kuenster by Akos Burg
Auch ein Wutkünstler kam zur Demo mit Zwei-Meter-Sicherheitsabstand © Akos Burg
 

Demonstrieren in Zeiten von Corona ist eine seltsame Angelegenheit. Handschuhe machen aus wilden Klatschern patscherte Pascher und Jubelschreie oder Buh-Rufe schaffen es bei verpflichtendem Mund-Nasen-Schutz nur in abgedämpfter Form an die Öffentlichkeit. Pfiffe fehlen gänzlich. Und Musik ist auch nicht genehmigt. Zumindest war sie das nicht bei der 1.- Mai-Demo von Vertreterinnen und Vertretern der Kulturbranche am frühen Abend am Wiener Heldenplatz. „Für mich ist das keine Eintagsfliege“ sagte der Initiator, Musiker und Veranstalter León de Castillo ins Mikrofon. Man wolle, erklärte er, so lange zusammenkommen, wie es notwendig sei. „Bis uns endlich jemand zuhört.“

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Danke für Ihr Verständnis.

altbayer
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Kunst

Ist es österreische Kultur, wenn z.B. ein nackerter Künstler im runden Raum in die Ecke scheisst? Blöd ist nur, wenn er vorher kein Geld bekommen hat- und sich daher bei den Helden des Alltags nichts zu ESSEN kaufen konnte- dann wird das Kunstwerk eher klein ausfallen. Als Zuschauer kommen vielleicht ein Paar Fliegen, die um das Kunstwerk kreisen - die werden aber auch nicht die hier beschriebene Wertschöpfung für Österreich bringen.
Vielleicht könnte der Kunstler ja in Eigeninitiative selbst z.B .Gemüse anbauen und ernten, oder einen Bauern finden, dem das Kunstwerk gefällt und der das Werk abkauft - dann könnte der Künstler im runden Raum, ohne staatlich Hilfe, sein Kunstwerk herstellen.

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jaenner61
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lst doch alles kein problem

klebt eine banane mit einem gewebeband an die wand, und verkauft dieses kunstwerk an die kunstkenner! die zahlen (wie man vor gar nicht so langer zeit lesen konnte) unsummen dafür, und allen ist geholfen 👍
ps: versucht auch andere früchte zu verwenden, damit der markt nicht überschwemmt wird 😂

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Nixalsverdruss
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Kultur und Kunst ist wichtig!

Das kann ich voll unterstützen. Ob Kultur und Kunst systemrelevant ist, ist schon eine andere Sache.
Ich verstehe auch, dass viele Kunstschaffende momentan existenzielle Sorgen haben - ich glaube aber, dass gerade Kunst und Kultur einer Alleinerziehenden (mit oder ohne Job) mit schulpflichtigen Kinder momentan absolut nicht interessiert.
Das betrifft in Österreich mehr als 100.000 Frauen - die oft gar nicht wissen, wie sie die Kinder ernähren oder ihre Miete bezahlen...
Das sind wirkliche Probleme...

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huetteka1
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Sie

haben absolut Recht! Vielleicht sollte man auch überlegen ob wir wirklich 1,2% BIP nur für Förderungen in diesem Bereich verbrennen (wo vieles davon leider einfach irgendwo versickert) und ob wir nicht 0,5% davon auf wirklich systemrelevante Personen umleitet die sich jeden Tag, Tag für Tag, den A**** aufreißen, vom harten Pflegeberuf bis Katastrophenschutz. Und nur so nebenbei werden auch diese wieder mehr für Kunst und Kultur ausgeben.

Es ist halt so dass wenn die Zeiten schwieriger werden wird zuerst bei Kunst/Kultur und teuren Urlauben eingespart, weil eben nicht wirklich lebensnotwendig. Auch wenn alle wieder aufsperren werden wir relativ leicht merken wo die Leute anfangen einzusparen. Und nein Österreich wird ob der Durststrecke für Künstler nicht untergehen oder eine faschistische Diktatur werden.

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MS80
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Künstler und andere Taugenichtse...

Wertige und damit nachhaltige Kunst ist allzeit erwünscht und stets ein wichtiger Teil unserer Volkes, unsrer Gesellschaft!
Nicht aber wildgewordene linksradikale Wirrköpfe, mitunter Verbrecher und Anarchisten (z. Bsp. ANTIFA, Linisblock etc.)
welche mit Chaos und mutwilliger Zerstörung fremden Eigentums sowie mit kranken Perversionen als angebliche Kunst getarnt in Erscheinung treten!
Leider hat man diesen Typen aufgrund einer politisch links aufgeweichten Judikatur noch immer nicht den Gar ausgemacht.

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herwig67
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Maßlose Selbstüberschätzung

Bittere Wahrheit für die Künstler: sie sind nicht systemrelevant und die meisten gehen niemandem ab. So gesehen sollten sie mal etwas Produktives für die Gesellschaft leisten ( arbeiten;)) und nicht nur von Fördergelder leben.

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carlottina22
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Ihr Beitrag

zeugt von maßloser Selbstüberschätzung, da Sie offensichtlich der Meinung sind, etwas zu dem Thema beitragen zu können, obwohl Ihnen nichts weiter möglich ist, als die Phrasen Ihrer Gesinnungsgenossen nachzuplappern.

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Georg.Lenger
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Herwig67,

Seien wir froh, dass wir im Jahr 2020 leben und nicht 1940, damals haben ihre Meinung fast alle geteilt. Heute stehen sie mit wenigen Neoliberalen und ein paar Freiheitlichen und ein paar alten Nazis ziemlich alleine da und das ist gut so. Was ist schon Systemrelevant? Denken Sie einmal etwas länger über diese Frage nach.

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unicorn13
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herwig67: wenn man keine ahnung hat- Klappe halten!

In Österreich setzt sich die Unternehmenslandschaft überwiegend aus EPU, Klein- und Mittelunternehmen zusammen. In Summe erwirtschaftet die Event- und Kulturbranche 8,9 Milliarden Euro an Wertschöpfung und damit 2,9 Prozent des gesamtösterreichischen Betrages. Durch diese Umsätze werden 140.000 Arbeitsplätze gesichert, was rund 3,4% aller Erwerbstätigen im Land entspricht (Quelle: Studie IHS 2017).

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