Eine Hebebühne reichte, um den Dieben Zugang zu verschaffen: Der dreiste Coup im Pariser Louvre zeigte, wie sehr bauliche Maßnahmen oder Sanierungen für Museen zur Schwachstelle werden können. Auch die Europaausstellung im Stift St. Paul 2009 wurde von umfangreichen Umbauarbeiten begleitet: „Wir haben von Anfang an die Polizei miteinbezogen und Maßnahmen wie die nächtliche Beleuchtung der Außenfassade gesetzt, um unsere Kunstschätze zu sichern“, erzählt Pater Gerfried Sitar. „Uns schützt nicht nur das Gebäude mit den dicken Wänden. Jedes Fenster ist gesichert, die Alarmtechnik auf dem neuesten Stand. Und wir haben ein elektronisches Schließsystem: Wenn jemand eindringt, dann wird alles abgeriegelt.“ Natürlich müsse das System aber erkennen, dass es sich um einen Eindringling handelt: „Absolute Sicherheit gibt es nie.“