Leicht machte es die österreichische Autorin Natascha Gangl der Jury mit ihrem Beitrag „Da Sta“ nicht. Der an Sprachspielen reiche Text im oststeirischen Dialekt erzählt anhand eines namenlosen Gedenksteins vom Umgang eines Dorfes im Süden Österreichs mit seiner Vergangenheit. Thomas Strässle fand den Text so genial, dass er „am liebsten ein Seminar dazu machen würde“, Klaus Kastberger erinnerte an Literatur von Josef Winkler bis Maja Haderlap, die zeigt, „was für ein Land das hier ist.“ Der Text springe ihn an, gehe „direkt in Herz und Hirn“.