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Chloé Zhao"Songs My Brothers Taught Me": Der ungezähmte amerikanische Traum

Betörende Bilder, wahrhaftige Geschichten und Laien-Darstellende: Schon in ihrem Debüt "Songs My Brothers Taught Me" offenbart sich die starke Handschrift der Filmemacherin Chloé Zhao, die mit ihrem Film "Nomadland" als Favoritin ins Oscar-Rennen geht.

Ein Film, der genau auf den Alltag in einem Reservat in South Dakota blickt © Searchlight
 

Mit ihrem neuen Film "Nomadland" könnte Filmemacherin Chloé Zhao die heurigen Oscars dominieren. Der Roadtrip mit Frances McDormand in der Titelrolle ist für sechs Goldbuben nominiert: für den besten Film, die beste Regie, beste Hauptdarstellerin, das beste adaptierte Drehbuch sowie die beste Kamera und den besten Schnitt. Mit Preissegen in Venedig, bei den Golden Globes, den Bafta- oder DGA-Awards gilt "Nomadland" als klarer Favorit für die Oscarverleihung in der Nacht auf 26. April ‒ auch wenn "Mank" mit zehn Chancen die Nominierten-Liste anführt. Wie die Gala in diesem Pandemie-Jahr auch ausgeht, fest steht: Disney hebt sich die epische Arbeit über die modernen NomadInnen der USA fürs Kino auf und wir müssen noch warten, bis wir "Nomadland" auf der großen Leinwand sehen können. Die guten Nachrichten: Derweil kann man die ersten beiden Filme der 39-jährigen Autorenfilmerin streamen. Vor allem ihr bislang nicht zugängliches Debüt, "Songs My Brothers Taught Me" aus dem Jahr 2015, ist nun auf der Arthouse-Streamingplattform Mubi zugänglich. Und "The Rider" aus dem Jahr 2017 ist auf diversen Diensten wie u. a. Amazon, iTunes, Maxdome etc. zugänglich.

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