Die reale Geschichte ist im Kopfkino dabei. Sich „Rust“ anzuschauen, ohne an den Schuss zu denken, der am Filmset im Jahr 2021 die Kamerafrau Halyna Hutchins tötete, ist fast unmöglich. Und eines gleich vorweg: Der zeitlose Western-Look mit seinen wuchtigen Aufnahmen zwischen Prärie und Salons, zwischen landschaftlicher Weite und seelischer Beklemmung, ist das Beste an diesem Western, der nach mehreren Prozessen und einem Drehstopp nun tatsächlich weltweit in den Kinos anlaufen wird.
Tragischer Unfall mit Alec Baldwin
„Rust“: Ein Abziehbild von einem Western mit teils geschmacklosen Dialogen
Kritik.
Großartiger Look, ärgerliche Dialoge. „Rust“ bedient vor allem eines: Klischees. Die Tragödie um die getötete Kamerafrau Halyna Hutchins überschattet den Film.
© Rust Movie