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Red Bull-Show im VolkstheaterStierhoden, Flügerl und Gedichte: Die Gags zur Recherche sitzen

"Die Recherche-Show" von Kreation Kollektiv knöpfte sich in Kooperation mit der Rechercheplattform Dossier den Weltkonzern Red Bull und die Biografie von Dietrich Mateschitz inklusive ihrer Lücken vor. Der trashige, kurzweilige Abend kann die Lektüre des Magazins aber nicht ersetzen.

Marketing ist alles. Deswegen wird genau geschult, wie der Energydrink serviert werden soll © Volkstheater/Ostermann
 

Diese Geschichte setzt in ihrer Erzählung auf Mythen, Message-Control, Medien als Hobby und den wahr gewordenen österreichischen Traum: Die Rede ist vom Aufstieg von Dietrich Markwart Eberhart Mateschitz aus St. Marein im Mürztal zum Selfmade-Milliardär mit eigenem Dosen-Imperium. „Red Bull: Ungesüßte Geschichten“ heißt das neue Heft der Rechercheplattform Dossier. Basierend darauf hat Kreation Kollektiv für das Wiener Volkstheater einen trashigen, bissigen Abend gestaltet. Eines vorweg: „Die Recherche Show“ ersetzt die Lektüre des fantastisch recherchierten Magazins nicht. Sie funktioniert eher wie ein Teaser: Das Polit-Entertainment erprobte Theater im Bahnhof unter der Regie von Ed. Hauswirth sendet – coronabedingt – live im Netz. Serviert werden Soletti, Flügerl (das Mix-Getränk), Abstimmungen, Mareiner Stierhoden, viele Gags – und die Fakten dazu. Auch solche, die Mateschitz sonst nicht publik macht oder in den wenigen Interviews anders darstellt – wie etwa eine Markenregistrierung auf den Cayman Islands.

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