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Kritik"Automatenbüfett" am Akademietheater: Überfällige Wiederbelebung eines Undinenzaubers

Barbara Frey Inszenierung Anna Gmeyners "Automatenbüfett" am Akademietheater sollte ziemlich dringend die Wiederentdeckung einer großartigen österreichischen Dramatikerin einläuten.

++ HANDOUT ++ AKADEMIETHEATER: ´AUTOMATENB�FETT´
entdeckung am Akademietheater: "Automatenbüfett" © (c) APA/BURGTHEATER/MATTHIAS HORN (MATTHIAS HORN)
 

Eine echte Wiederentdeckung ist dem Burgtheater mit diesem Stück, dieser Autorin gelungen: Barbara Frey hat am Akademietheater Anna Gmeyners „Automatenbüfett“ inszeniert. Das Stück wurde 1932 in Zürich uraufgeführt, da war Gmeyner, in Wien geboren, schon längst nach Berlin, dann nach Edinburgh weitergezogen, die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang die aus einer jüdischen Familie stammende Autorin in den Dreißigerjahren dann ins politische Exil. So erklärt sich vielleicht, warum sie bei uns bisher so gut wie vergessen ist. Aber „Automatenbüfett“ hat eine Schärfe und einen Witz, der sehr heutig ist.

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