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"Schwarzwasser" Elfriede Jelinek fischt im braunen Sumpf

„Schwarzwasser“ von Elfriede Jelinek, aus der realen Jauche gehoben im Wiener Akademietheater. Ihr jüngstes Werk ist weitaus mehr als nur ein Stück über die „Ibiza“-Affäre, es ist ein enorm treffsicherer Rundumschlag gegen die Wiederkehr der Rechtspopulisten und Scheinheiligen in Europa, mit großem Beifall honoriert.

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++ HANDOUT ++ FOTOPROBE: AKADEMIETHEATER / SCHWARZWASSER
Realer Grusel, kabarettreif: auch der "Joker" mischt im Jelinek-Stück mit © APA/BURGTHEATER/MATTHIAS HORN
 

„Schließen Sie Ihre Augen, Sie sehen hier etwas, wie nicht sehen dürfen“, heißt es zum Auftakt des Stücks. Es ist nur ein Sarkasmus unter vielen, schließlich hat  „Schwarzwasser“ einen seiner Dreh- und Angelpunkte ja auf der Balearen-Insel Ibiza. Das dort entstandene Video wurde zum deutlichsten Beleg dafür, wie schamlos nicht nur HC Strache von der Täter- in die Opferrolle schlüpfen kann. Aber er wurde lediglich zu einer unter vielen Symbolfiguren für hemmungslosen Machtrausch einerseits, für die permanente Beteuerung, den "einfachen und anständigen Menschen“ zu den ihnen gebührenden Rechten zu helfen, andererseits.  Rechten, in der Tat. Denn diese der Wirklichkeit entlehnte Bestandsaufnahme führt vor Augen, wie rasch und wie leicht der Virus des rechtslastigen Denkens und Handels um sich greift, wie anfällig sich die Gesellschaft zeigt, sich erneut davon anstecken zu lassen. 

Kommentare (3)

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catdogbeba
12
7
Lesenswert?

Und

was ist mit den Links-Terroristen? Darüber muß nicht gejammert werden?

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CIAO
5
4
Lesenswert?

und wer zahlt die Zeche?

mit welchem Geld

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VH7F
2
1
Lesenswert?

Mit deinem,

falls du überhaupt Steuern zahlst 😉

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