Alles beginnt im Mai 1987. Wasser wird ins Bild gerückt. Eine tote Frau liegt am Ufer. Led Zeppelins "Whole Lotta Love" übertönt die folgenden Bilder: Zu Robert Plants markantem Gesang tanzt man sich in der Disko "Flash" in Ekstase. Das ist die Ausgangslage dieses Münchner Tatorts, der passenderweise "Flash" heißt. Wie das englische Wort für Blitz, das für viel mehr steht: Die Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) wagen sich in unbekannte Gefilde, denn nur ein Demenzkranker kann ihnen (scheinbar) dabei helfen, einen neuen Mordfall zu lösen.

Im Visier haben die beiden Kommissare den gerade freigelassenen Alois Meininger (Martin Leutgeb), der 30 Jahre für den Mord von 1987 einsaß. Der neue Mordfall gleicht dem von damals. Der demenzkranke Norbert Prinz (Peter Franke) war der Therapeut von Meininger: Um in seinen Geist einzutauchen, soll Neuropsychologe Ralph Vonderheiden (André Jung) helfen. Ein gewagtes Spiel der Münchner Kommissare in einem spannenden und ideenreichen Tatort: Die Wahrheit ist dabei wie ein Blitz, nur ganz kurz kommt sie zum Vorschein.