KlagenfurtDiskussion um Kulturzentrum in der Villa For Forest

Der Verein Innenhofkultur hätte die Villa For Forest in Klagenfurt verlassen sollen: Besitzer Riedergarten verhandelt jetzt mit Stadt und Land, will jedoch auch ein Holzhochhaus-Projekt umsetzen.

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Die Villa For Forest beherbergt seit einigen Jahren den Verein Innenhofkultur
Die Villa For Forest beherbergt seit einigen Jahren den Verein Innenhofkultur © Weichselbraun
 

In der Klagenfurter Villa For Forest steht der Verein Innenhofkultur seit einigen Jahren für hochwertige Kultur: Der Besitzer der Villa am Ring ist die Firma Riedergarten.
Mit Ende des Jahres hätte der Verein, der keine Pacht zahlen muss, das Haus verlassen sollen. „Ich bin froh, dass wir es gemeinsam mit Land Kärnten, Riedergarten und dem Verein Innenhofkultur geschafft haben, eine Verlängerung bis zum Ende des 1. Quartals 2022 zu erzielen“, sagt der Klagenfurter Kulturstadtrat Franz Petritz (SPÖ). Defakto geht es darum, dass sich Stadt und Land finanziell an der Kultureinrichtung Villa For Forest beteiligen: „Riedergarten will die Innenhofkultur nicht rauswerfen, sondern arbeitet an einer Lösung. Kostenlos wird es aber nicht mehr gehen“, sagt Petritz. Stadt und Land sollen sich beteiligen. Riedergarten-Chef Herbert Waldner sieht die Sache so: „Ich gebe jedes Jahr 350.000 Euro nur für Kunst und Kultur aus.“ Jetzt möchte er sein Projekt umsetzen: Ein Holzhochhaus auf dem Gartengelände der Villa. „Der Garten würde erhalten bleiben, außerdem könnte mitten in der Stadt ein Kulturzentrum mit der Kärntner Kulturstiftung oder dem Archiv des Wieser-Verlages entstehen.“

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