"Tosca" in GrazKlassiksterne leuchteten unterschiedlich hell

Kristine Opolais, Jonas Kaufmann und Sir Bryn Terfel gemeinsam in Puccinis "Tosca" auf der Grazer Kasemattenbühne. Ein Besuch bei der Generalprobe/TV-Voraufführung am Samstag und ein Gespräch mit Tenorissimo Jonas Kaufmann.

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Kristine Opolais, Jonas Kaufmann und Dirigent Marcus Merkel in der Grazer „Tosca“ © PHOTOWERK/KMETITSCH
 

Drei Weltstars der Opernbühne und damit eine Besetzung, die selbst jene der Salzburger Festspiele ein wenig in den Schatten stellt. Auf der Schloßbergbühne sind Kristine Opolais als Tosca, Jonas Kaufmann als Cavaradossi und Sir Bryn Terfel als Scarpia zu erleben, besser geht es eigentlich nicht. Eigentlich, denn leider war Sir Bryn bei der Generalprobe am Samstag komplett indisponiert und gezwungen zu markieren und zu transponieren. Am Sonntag sprang dann ganz kurzfristig Ludovic Tézier ein, der die Parte am Samstag noch im Salzburger Festpsielhaus gesungen hatte. So schnell dreht sich das Opernkarussell 2021.  Durch den vokalen Ausfall des Bösewichts fokussierte sich bei der samstägigen Vor-Fernsehaufzeichnung (die dann nicht ausgestrahlt wurde) aber alles auf das Team Opolais-Kaufmann. Die beiden haben ja in Sachen Puccini Einiges vorzuweisen, etwa eine mustergültige, auf DVD vorliegende „Manon Lescaut“ aus London.

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