Melodramma in GrazPremierenfeier nach "Tosca" von Puccini

Die Schloßbergkasematten wurden am Sonntag mit "Tosca" erneut zum Ort von Kunst und Kultur. Bei der anschließenden Premierenfeier konnte auf die erfolgreiche Aufführung angestoßen werden. Dabei wurde der Opernkrimi beinahe zum Besetzungskrimi, denn es galt einen Ersatz für den erkrankten Sir Bryn Terfel zu finden.

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Bühnen Graz-Geschäftsführer, Bernhard Rinner, Dirigent Marcus Merkel, Kristine Opolais (Tosca), Jonas Kaufmann (Cavaradossi), Ludovic Tezier (Scarpia), Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister Siegfried Nagl © (c) MARTIN SCHOENBAUER
 

Mit Jonas Kaufmann, Kristine Opolais und Ludovic Tezier hatte am Sonntagabend eine luxuriös besetzte "Tosca" in den Kasematten des Grazer Schoßbergs Premiere. Dabei wurde der Opernkrimi beinahe zum Besetzungskrimi, denn Sir Bryn Terfel, der den Scarpia hätte geben sollte, erkrankte und sang nur die Generalprobe. Bernhard Rinner, Bühnen Graz und Grazer Spielstätten-Geschäftsführer, konnte nach einer schlaflosen Nacht durchatmen: "Die zahllosen Gespräche für einen Ersatz über den Tag haben aber gefruchtet und wir haben bei Ludovic Tézier angefragt, der bei der Premiere in Salzburg den Scarpia gesungen hat und er meinte: „Ja warum denn nicht!?“ Es ist mir also eine große Ehre, einen Bariton dieser Klasse heute hier zu haben, Ludovic Tézier."

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