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Gernot Stadler„Man lebt, wenn man ihn hat, vom guten Ruf“

Interview. Gernot Stadler (52) hat vier neue Dokumentationen für 3sat und Arte abgedreht. Der Kärntner Filmemacher über Corona, Masken im Film sowie planbaren Erfolg.

Stadler hat vier neue Dokus gedreht, drei davon mit Fokus auf Kärnten
Stadler hat vier neue Dokus gedreht, drei davon mit Fokus auf Kärnten © ©helgebauer (Helge Bauer)
 

Wenn man so lange wie Sie im Geschäft ist, darf man sich dann ausruhen, weil man arriviert ist, oder muss man sich weiterhin um Aufträge bemühen?
GERNOT STADLER: Wir haben so viele Produktionen gemacht, die glücklicherweise alle sehr erfolgreich waren, dadurch baut man sich eine Reputation und einen Namen auf. Man muss sich dann nicht immer andienen. Es rufen einen die Sender an, auch Produktionsfirmen, und fragen nach Projektvorschlägen oder bieten dir Projekte oder Regiearbeiten an. Man lebt, wenn man ihn hat, vom guten Ruf. Das ist aber nichts, worauf man sich dauerhaft verlassen sollte. Wenn einem einmal ein Film misslingt, dann wird es wieder deutlich schwieriger. Das war zum Glück noch nie der Fall. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir selbst Corona mehr Arbeit beschert hat. Es gab so viele Anfragen, wir mussten auch einige Produktionen ablehnen. Für junge Filmemacher ist es aber sehr schwierig, bei einem Sender in der Dimension von ORF, Arte oder Servus TV Fuß zu fassen.

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