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FESTIVAL

Innsbrucker Festwochen setzen auf Improvisation

Die 39. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik werden am Mittwoch offiziell eröffnet. Mit der Oper "Il Germanico" von Nicola Porpora wartet bereits am Mittwochabend der erste Höhepunkt auf die Festwochen-Besucher.

INTERVIEW: ALESSANDRO DE MARCHI
Festwochen-Leiter Alessandro de Marchi © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Bei "Il Germanico" handelt es sich um eine Wiederentdeckung, die Oper wurde nämlich im 18. Jhdt. das letzte Mal szenisch aufgeführt. Mit der Altistin Sonia Prina und dem Countertenor David Hansen werden laut dem Künstlerischen Leiter der Festwochen, Alessandro De Marchi, zwei der "weltweit führenden Barockopernsänger und Spezialisten für das Repertoire von Händel und seinen Zeitgenossen" in Hauptpartien zu sehen sein. Auch eine Verbindung zum heurigen Festwochen-Motto der Improvisation sah De Marchi im Vorfeld: Schließlich habe Porpora gewusst, dass Sänger seiner Zeit viel dazu interpretierten und habe seine Arien dementsprechend strukturiert. "Er schenkte den Sängern Raum für die eigene Phantasie", erklärte der Künstlerische Leiter.

Gesangstars

Als "Barockoper:Jung" steht wiederum mit Jean-Baptiste Lullys "Armide" erstmals eine französische Oper auf dem Programm. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit dem Centre de Musique Baroque de Versailles. Daneben sollen vier Opernkonzerte die Tradition Innsbrucks als Opernfestival fortsetzen. In den beiden Opernkonzerten im Riesensaal der Hofburg, "Gala für Maria Theresia" und "Les Surprises de l'Amour", stehen laut dem Veranstalter mit Sopranistin Sunhae Im, dem Countertenor Valer Sabadus und der französischen Sopranistin Sandrine Piau "wahre Gesangstars" auf der Bühne. Zudem wird der "komische Zwilling von Il Germanico", Jommellis Intermezzo "Don Trastullo", in halbszenischer Aufführung im Spanischen Saal von Schloss Ambras gespielt werden.

 

 

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