Ich gestehe, dass die letzten Wochen für mich alles andere als leicht zu ertragen und auch sehr verletzend waren. Künstlerisch stehen die Festspiele hervorragend da, finanziell glänzend. Die europaweiten Programmpräsentationen wurden begeistert aufgenommen. Stand jetzt haben wir 20% mehr Kartenbestellungen als im Vorjahr. Es ist nicht einmal im Ansatz eine Krise auszumachen. Also, was passiert da gerade? Im Hinblick darauf habe ich mich in den zurückliegenden Wochen immer wieder gefragt, wie es zu der medial-öffentlichen Eskalation kommen konnte, die uns heute hier in extrem angespannter Atmosphäre zusammenführt. Sehr gerne gebe ich, und das möchte ich noch einmal betonen, 30 Tage, nachdem die Hearings für die Schauspielleitung stattgefunden haben, meine Sicht auf diese Entwicklung wieder.