Wirkungsvoll und klar: Der „Jedermann“, den der Regisseur Robert Carsen heuer zum zweiten Mal auf den Domplatz stellte, erfüllt seinen Zweck, Hofmannsthals Moralpredigt nicht zu banalisieren, aber auch nicht zu verkomplizieren. Philipp Hochmair spielt den Jedermann werktreu und mit Leidenschaft, die Bilder und Stimmungen sind maßgerecht und nicht zuletzt auch der fantastische Christoph Luser als Teufel/Guter Gesell macht den Abend zum Vergnügen.
Bilanz
Salzburger Festspiele: Das Dunkle strahlt zuweilen sehr hell
Kommentar.
Das Opernprogramm der Festspiele stand in einer gerne übersehenen Festival-Tradition, die zwei Großproduktionen im Schauspiel konnten nicht gänzlich überzeugen.
© APA / Barbara Gindl