Wer lange sucht, wird am Ende fündig im Salzburger Festspiel-Programm. Die Rede ist von der weiblichen Regie: Birgit Kajtna-Wönig richtet den halbszenischen „Mitridate“ Mozarts ein, dazu kommt das Gastspiel der Compagnie der Choreografin Lucinda Childs. Immerhin: Die Französin Emmanuelle Haïm dirigiert Händels „Giulio Cesare in Egitto“. Sie ist die eine Dirigentin einer Opernproduktion, nebst elf männlichen Kollegen.