Sogar die „New York Times“ war im Vorjahr am Salzburger Domplatz und die flammende „Jedermann“-Kritik von A. J. Goldmann schlug vor, dieses in Österreich weltberühmte Stück nach mehr als 100 Jahren auch für die Welt zu öffnen. Diese „mutige und bewegende Inszenierung“ des Kanadiers Robert Carsen verdiene es, hieß es, von „mehr als nur den ,Jedermann‘-Anhängern gesehen – und verstanden – zu werden“. Denn bislang kommt der unverwüstliche, immer ausverkaufte Publikumsrenner der Salzburger Festspiele ohne englische Übertitel aus.