Sie hat Ex-„Jedermann“ Lars Eidinger und Schauspielstar Nicolette Krebitz im Berlinale-Eröffnungsfilm „Das Licht“ locker an die Wand gespielt und sich auch auf dem roten Teppich bravourös geschlagen. „Das war der Stress meines Lebens“, erinnert sie sich im Gespräch mit der Kleinen Zeitung und lacht. Gestatten, Tala Al-Deen! Ein Name zum Merken. Die 35-Jährige betört im verregneten Familiendrama als Syrerin, die in eine Berliner Bobo-Familie eindringt und ganz schön viel durcheinanderwirbelt. „Ich bin selbst eine migrantische Person zweiter Generation, also in Deutschland geboren und aufgewachsen, habe später studiert. So konnte ich mich schön – irgendwo – zwischendrin identifizieren“, sagt sie im Gespräch in der Wiener Beisl-Institution Café Weidinger. Ihr Vater stammt aus dem Irak, ihre Mutter ist eine Deutsche und ihr älterer Bruder der Popsänger Laith Al-Deen.