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Forschung aus Kärnten - FHFH baut Schule in Afrika

Der Bau einer Schule in Südafrika geht dieses Jahr in die Vollendung. Studierende der FH Kärnten sind tatkräftig dabei.

Von der Konzeptionierung bis zu Umsetzung: Die Studierenden legen beim Schulbau in Südafrika mit ihren Lehrenden Hand an
Von der Konzeptionierung bis zu Umsetzung: Die Studierenden legen beim Schulbau in Südafrika mit ihren Lehrenden Hand an © KK/FH (3)
 

Seit acht Jahren wird in der Region Mzamba nahe Port Edward in Südafrika mit ehrenamtlichen Helfern und Einheimischen aus gemeinnützigen Mitteln die „Ithuba Wild Coast“-Schule gebaut. „Sie wurde gegründet, um Kindern und Jugendlichen der umliegenden Dörfer eine Schulausbildung zu ermöglichen“, sagt Jürgen Wirnsberger vom Studiengang für Architektur der Fachhochschule Kärnten. Aktuell besuchen rund 250 Kinder diese Bildungseinrichtung.

Seit dem Start sind sieben Schulklassen und Räume für Lehrer, eine Kantine und eine Sanitäranlage entstanden. „Davon wurden vier Räume von Lehrenden und Studierenden der FH Kärnten geplant und umgesetzt“, sagt Wirnsberger.

In diesem Frühjahr soll das Projekt mit dem Bau eines Gemeinschaftssaals vollendet werden. Dieser soll nicht nur ein zentraler Ort für Schüler und Lehrer sein, sondern auch einen Treffpunkt für die Einheimischen bilden. Der Bau wird im Rahmen der Ausbildung des dritten Semesters Master Architektur abgewickelt. „Bei der Konzeptionierungs- und Umsetzungsphase werden wir von Bachelor- und Masterstudierenden der Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen unterstützt“, sagt Wirnsberger. Zudem wurden in den letzten Monaten auch die Geldmittel für das Projekt aufgetrieben. Sollte schlussendlich ein Restbetrag offen sein, wird dieser von den Lehrenden und Studierenden übernommen.

Die Studierenden werden ab Ende Jänner sechs Wochen die „Hall“ in Mzamba mit Einheimischen, Wirnsberger sowie den Architekten Elias Rubin und Florian Anzenberger bauen. „Wir bedienen uns keiner auswertigen Arbeiter und Materialien. Wir nehmen das, was uns an Ort und Stelle geboten wird“, sagt Wirnsberger, dem wichtig ist, dass die Wertschöpfung im Land bleibt.

Die Einheimischen seien mit großer Freude bei der Sache. „Es ist deren einzige Möglichkeit, um ihren Fesseln zu entkommen. Ansonsten hätten sie dort keine Chance auf Bildung“, sagt der Projektleiter. Wie nach jedem Baufortschritt erwartet die lokalen und österreichischen Helfer am Ende eine Eröffnungsfeier mit südafrikanischen Liedern und Tänzen. „Das ist immer der Höhepunkt“, sagt Wirnsberger.

Link unter www.mzambahall.at.

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