Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Gewagt und gewonnenWachsender Erfolg: Sie haben ihre Jobs gekündigt, um Pilze zu züchten

Die „Pilzkiste“: Wie drei Frauen auf Kaffeesatz Austernpilze züchten und damit ihr berufliches Glück fanden.

 

Wachstumspotenzial – das passt. Wie neugierige Wesen aus einer anderen Welt stecken sie ihre beigen Kappen aus den Regalen: Willkommen im „Mush-Room“. Bei einer Temperatur zwischen 15 und 18 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 85 bis 90 Prozent wachsen hier im Lager der „Pilzkiste“ auf 330 Quadratmetern Austernpilze. Mitten in Graz – komplett wetter- und saisonunabhängig. Oft auch „Kalbfleischpilz“ genannt und aufgrund des Geschmacks und der Konsistenz sind sie eine willkommene Fleischalternative.

Pilzkiste Graz
Pilzkiste Graz Foto © (c) © Helmut Lunghammer (HELMUT LUNGHAMMER Helmut Lunghammer)
Nur wenige Minuten zuvor erzählen Schauspielerin Mercedes Springer, Werbefachfrau Jasmin Kabir und Germanistin Nina Bercko, wie sie die Leidenschaft zu den Pilzen packte, die sie schließlich aus ihren Jobs und rein ins Abenteuer „Pilzkiste“ trieb. „Ich habe einen Fernsehbericht über einen Mann in Rotterdam gesehen, der das gemacht hat“, beginnt Jasmin Kabir. Sie erzählt ihren Freundinnen vor drei Jahren davon und man war sich schnell einig: Das versuchen wir.
Jasmin Kabir
Jasmin Kabir Foto © (c) © Helmut Lunghammer (HELMUT LUNGHAMMER Helmut Lunghammer)

Jasmin Kabir (39)

Die Gastro- und Werbefachfrau hat unter anderem alle österreichischen Hooters-Betriebe begleitet und beratend unterstützt und war als Senior Account Managerin bei Kronehit tätig.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.