Die Bewohner des lang gezogenen Dorfes Unternberg im Grenzgebiet zwischen Griffen und Ruden rätseln seit Längerem über ein herrenloses Schaf. "Das Schaf ist seit gut rund zweieinhalb Wochen bei uns unterwegs", erzählt Gerlinde Baumann-Samitsch, die mit ihrer Familie das erste Haus nach der Abzweigung von der Lippitzbacher Straße (B 80a) bewohnt. Die Frau selbst hätte das scheue Tier, das ein weißes Fell mit braunen Flecken besitzt, allerdings meistens nur aus dem Auto von Weitem gesehen. "Das Schaf weidet im Umkreis von einem Kilometer auf der Wiese und am Waldrand", schildert Baumann-Samitsch ihre Beobachtungen.

Schaf wurde zufällig "angetroffen"

Laut Polizei trägt das anscheinend sich selbst überlassene Tier eine Ohrmarke. "Wir haben das Schaf nicht einfangen können und daher auch die Ohrmarke nicht lesen können", berichtet Gruppeninspektor Michael Lachowitz von der Polizeiinspektion (PI) Griffen, der mit seinem Kollegen, Gruppeninspektor Hans Steinacher, am Dienstag in der Früh im Zuge einer Streifenfahrt zufällig auf das Tier traf. Möglicherweise stamme es, so die Vermutung der Polizisten, "eher aus einer weiter entfernten Gegend".

Die Bewohner des Dorfes bitten um Hinweise zum Besitzer an die Polizeiinspektion Griffen unter der Telefonnummer 059133/2149-100.

Danach flüchtete das scheue Schaf vor dem Streifenwagen
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