Klagenfurter KöpfeLivia Graf: „Ich wollte selbst nie vor die Kamera“

Livia Graf (31) setzt als Prokuristin bei Graf Film auf Umwelt und Nachwuchs. Die Tochter des Klagenfurter Filmproduzenten Klaus Graf möchte in große Fußstapfen treten.

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Livia Graf Graf-Film Klagenfurt November 2021
Livia Graf (31) lei­tet das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men seit Som­mer ge­mein­sam mit ihrem Vater Klaus Graf © Markus Traussnig
 

Es ist der Krimi, der auch Livia Graf vor dem Fernseher fesselt. Von ungefähr kommt ihre Leidenschaft für das Filmgenre nicht. Die 31-jährige Tochter des Klagenfurter Filmproduzenten Klaus Graf war schon in Jugendjahren immer wieder auf dem Set zu finden. Mehr als 70 Filme hat das Familienunternehmen inzwischen produziert, vielfach waren es Krimis. Seit dem heurigen Sommer läuft so gut wie jede Produktion über den Tisch der Junior-Filmproduzentin. Im Juli übernahm sie nach Jahren in Wien, wo sie Wirtschaftsrecht studiert und als Konzipientin im Filmrechtsbereich gearbeitet hat, die Prokura im Familienbetrieb und leitet seither an der Seite ihres Vaters. „Mich hat das Filmemachen schon immer fasziniert. Das rege Treiben am Set, die Kameraeinstellungen, die Kostümarbeit und vor allem die Arbeit im Team“, sagt sie. Vor der Kamera wollte Graf dabei nie sein: „Ich hatte einmal eine Komparsenrolle und habe gleich erkannt, dass das nicht das Richtige für mich ist und ich hinter der Kamera besser aufgehoben bin.“ Organisation zählt nun zu ihren Hauptaufgaben bei Graf Film. „Aktuell sind wir mit einem Science Fiction Film – produziert und finanziert in Österreich – in Postproduktion“, freut sie sich.

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