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Wiederholt kein KirchtagVillacher Trachtenbranche in der Krise

Zum zweiten Mal in Folge findet der Villacher Kirchtag mit 500.000 Besuchern nicht statt. Für die Trachtengeschäfte bedeutet der Ausfall inzwischen ein Minus von bis zu 80 Prozent.

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Massive Umsatzeinbußen bei den Trachtenhäusern in Villach © KK/Pleamle
 

Vom Jammern hält Daniel Derler, Geschäftsführer des Trachtengeschäfts Pleamle in Villach, nicht viel. Schönzureden gibt es aber auch nichts. Zum zweiten Mal in Folge findet der Villacher Kirchtag aufgrund der Pandemie nicht statt. 500.000 Besucher kommen pro Veranstaltungen in die Stadt, kaum einer ohne Dirndl oder Lederhose. Für die Branche bedeutet der Ausfall inzwischen ein Minus von 80 Prozent. In den Lagern findet sich noch immer die Kollektion des Frühjahres 2020. "Es ist unverändert und perspektivlos. Es finden keine Firmungen statt, keine Geburtstage oder Hochzeiten und eben auch der Kirchtag nicht", sagt Derler. Ob Outlet und Pop-Up-Store heuer öffnen, lässt er offen. "Man kann Dinge auch nur offen lassen, weil nichts planbar ist. Die Produktion steht, die Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Die Lager sind bis obenhin gefüllt.

Kommentare (1)
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joektn
0
4
Lesenswert?

Also

So schlecht kann es den Firmen nicht gehen, wenn er den Umsatzrückgang über eine eigene PR Agentur ausrichten lasst. Solang für sowas noch Geld da ist, sollte man nicht jammern.