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Diskussion zum NachschauenKrawall oder gute Kasse? Was bringt der GTI-Tourismus und wie sehr leiden die Anrainer?

Auch wenn es heuer kein offizielles GTI-Treffen gibt - die Auto-Touristen hört man bereits jetzt quer durch Kärnten. Wie kann man Grenzen setzen? Wo profitiert der Tourismus?

 

Die Diskussion zum Nachschauen!

Kommentare (17)
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valentine711
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Alljährlich

wird darüber diskutiert, wie man das rücksichtslose Treiben unbelehrbarer und zum Teil primitiver Autoraser und Krawallmacher in den Griff bekommen könnte, doch es ändert sich einfach so gut wie nichts, weil die Maßnahmen viel zu halbherzig und die Strafen viel zu gering sind.
Wir dürfen uns demnächst auf viel Lärm und Gestank gefasst machen.
Sanfter Tourismus ist unter derartigen Zuständen in vielen Teilen Kärntens in der Vor- und Nachsaison einfach nicht mehr möglich.

Hausverstand100
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Also wieder

Das übliche Wischi-Waschi...
Wenn sich die Anrainer nicht solidarisieren und gemeinsam Aktionen setzen, werdet ihr dieser Eskalation nie mehr Herr. Wenn ich da meine Ideen schreibe, wird es sicher gelöscht, obwohl ich mich nicht mehr ausserhalb der Gesetze bewegen würde, als diese Krawallbrüder.
Das Argument mit der kommenden E-Mobilität ist ja an Blauäugigkeit nicht mehr zu übertreffen, bis es so weit ist, sind die betroffenen Anrainer alle schon gestorben!
Unterm Strich bleibt eines: die geplagte Bevölkerung geht der Politik am A... vorbei! Eigentlich gehören alle verantwortlichen Beteiligten, ob Legislative oder Exekutive, zumindest mit Amtshaftungsklagen eingedeckt bis sie schwarz (nein, nicht türkis) werden!

dude
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Sie haben so recht, Hausverstand!

Als der BGM Perdacher über die Entwicklung des GTI Treffens bis hin zu einem Zukunfts- und E-Mobilitäts-Event palaverte, konnte einem glatt der Allerwerteste wässrig werden!
Und als der Herr Bezirkshauptmann und auch der bedauernswerte Anrainer über die Machtlosigkeit von ein paar Polizisten gegenüber 1.000 Krawallbrüdern sprachen, hatten sie so etwas von recht! Daher wiederhole ich mich: An den Wochenenden davor kleinlich und penibel filzen! Für jedes Vergehen die Höchststrafen aussprechen und exekutieren! Wenn Zigtausenden da sind, geht es nicht mehr und das Chaos bahnt sich seinen Weg! Und nicht vergessen, diese härtere, schikanöse Gangart auch kommunizieren. Auf allen Medien, die diese Radauchaoten auch benutzen!
"Jedes dB zu laut, kostet! Jeder cm zu tief, kostet! Jede Fehlzündung kostet richtig viel und jedes illegal manipulierte Fahrzeug wird konfisziert und erhält dann erst seine Zulassung zurück, wenn es in einer Fachwerkstätte rückgebaut wurde!"
Das würde wirken! Wird es aber leider nicht, weil es kein Offizieller macht!

wollanig
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30
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Eine Diskussion darüber,

ob Anarchie und Gesetzesbruch akzeptiert werden sollen oder nicht. Irgendwo haperts ganz kräftig im Oberstübchen .... und zwar nicht nur bei den Verursachern des Lärmterrors.

dude
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Wenn ich diese Diskussion höre,

... wird sich an diesem Lärm- und Abgasspektakel nie und nimmer etwas ändern! Es wird in den nächsten Wochen wieder eskalieren. Dann werden genau die gleichen Herrschaften sich wieder zusammensetzen und beteuern, dass es dieses Mal das letzte Mal war und dass nächstes Jahr durchgegriffen wird!
Und nächstes Jahr haben wir wieder die selbe Diskussion und übernächstes Jahr wieder...

crawler
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17
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Eine Fortsetzung

des Lärm- und Abgasspektakels gibt es ja schon beim Harley- Treffen.

nightflyer66
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Was gibt es...

... hier überhaupt zu diskutieren, frag ich mich?

Wir leben in einem Rechtsstaat mit bestehenden Regeln.

Wer sich daran hält, ist herzlich willkommen.
Wer nicht....

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, würde man meinen.

Salcher
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Ja natürlich!

Dies müsste aber auch selbstverständlich für die Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstrierer, ohne Abstand und Masken gelten! Gesetze sind in Österreich einzuhalten!AUS!

EvilC
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Es ist zum Schämen...

... wie mit den steuerzahlenden Anrainern umgegangen wird. Uns will man die Ölheizungen abdrehen aber der Tourismus für Abgas- und Lärmevents wird gefördert.
Warum geht niemand der dort wohnt auf die Straße? Fahrt soviele als möglich den ganzen Tag mit 30km dort im Kreis bis es denen zu blöd wird. Man überholt leicht 2-3 langsame Autos aber bei ganzen Kolonnen wird es schwer. Nehmt euren Hausmüll und leert in vor jene Betriebe die diesen Abschaum aktiv bewerben. Riskiert ein paar Strafen aber ihr müsst anfangen euch zu wehren. Touristiker und Politiker rechnen mit eurer Passivität, daher wird nichts unternommen. Organisiert euch! Was die können, könnt ihr auch.

Lepus52
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Die Geister, die man rief, die wird man nicht mehr los!

Die Lockdowns müssten die Politik zum Umdenken bringen. Der Fremdenverkehr ist krisenanfällig und verursacht hohe soziale und ökologische Kosten. Die Profitmaximierung gelingt durch billige ausländische Saisonarbeitskräfte und die Kosten für Infrastruktur zahlt der Steuerzahler. Dafür, dass es Betriebe gibt, die oft nur eine Saison im Jahr (3-4 Monate) offen haben, ist der volkswirtschaftliche Preis zu hoch. Rund um den Seen und Schigebieten entstehen Geisterburgen mit hohen Kosten für die Allgemeinheit. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung wäre angebracht.

Hausverstand100
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Ich kann nicht mehr zählen

Wie viele Briefe ich an verschiedene Politiker, bis zum Bundespräsidenten und auch an diverse Medien geschrieben habe, wieviele Postings ich in diesem und anderen Foren abgesetzt habe, eines habe ich dabei gelernt: die Masse der Bevölkerung geht sowohl der Politik als auch den Medien am A... vorbei!
Wenn von der Politik überhaupt eine Antwort kam, dann ein paar unverbindliche Beschwichtigungen oder verlogene Floskeln, in den Medien wurden viele Postings gelöscht (mal sehen, ob dieses durchkommt)
Jedenfalls: die Realität wollte NIEMAND zur Kenntnis nehmen!
Da ich aus privaten und beruflichen Gründen in ein anderes Bundesland gezogen bin, ist mir mittlerweile das Theater in Kärnten egal, aber wenn meine ehemaligen Leidgenossen nicht massiv auf die Barrikaden steigen, wird wohl wieder nur diskutiert

joektn
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Tourismus in Kärnten

Ja Kärnten braucht Tourismus - das ist unbestritten. Aber wir sollten auch so stolz sein und klar sagen, dass wir solche Gäste eben nicht wollen. Niemand wird pleite gehen, wenn man diesen Gästeschichten die kalte Schulter zeigt. Warum werfen wir im Tourismus und im Naturschutz sämtliche Grundsätze über den Haufen, wenn ein paar Benzin und Radaubrüder daher kommen? Anstatt rollt man ihnen noch den roten Teppich aus und verharmlost, relativiert usw….

Antonwenger
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Tourismus in Kärnten......

Genau das sage ich ja, die Weissenseeregion hat es mehr als deutlich gezeigt das es ohne den Lärmenden geht. Warum bringt sich der Bürgermeister nicht ein und erklärt dem Tourismus das das heute sicher nicht mehr geht, das der AnrainerInnen ständig dem Lärm ausgesetzt wird. Im Berufsleben wird der Mensch vor Lärm geschützt und kommt man Heim wird man den Lärm ausgesetzt, ohne Chance, da die Behörde, die Privaten nicht schützt. Man bekommt auch die Betten belegt, wenn es ruhig ist, ohne Lärmenden und lauter Musik. Und die meisten Anrainer (Vorbesitzer) waren schon da, als der Fremdenverkehr aufkam. Also zieht das Todschlag Argument, warum bist hergezogen nicht. Den normalen Sommertourismus hat man sowieso, aber noch extra Lärmquellen braucht man nicht um die Betten zu belegen. Wie gesagt alleine durch Wanderer und Radfahrer könnte man genug Gäste ansprechen. Und die Gäste die Ruhe suchen, werden nicht weniger.

joektn
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Wenige Profitieren viele Leiden

Es ist doch so, dass nur eine Handvoll Betriebe von dem Trubel profitiert. Die Hotelszene rund um den Wörthersee ist recht überschaubar und die paar Leute verdienen gutes Geld. Die breite Masse - die normale Bevölkerung - hat von dem Geld aber genau gar nichts und schaut durch die Finger und muss sich wochenlang (!) Lärm, Gestank und Müll quasi rund um die Uhr gefallen lassen. Wehrt man sich dagegen, wird schnell das Argument „aber die lassen doch Geld da und die Wirtschaft braucht die Leute“ ausgepackt und man quasi mundtot gemacht. Geld regiert halt doch die Welt und um die Anliegen der Bevölkerung kümmert man sich mehr alibihalber.
Es muss doch möglich sein, Straßen zu sperren und nur für Anrainer zu öffnen, oder bei Vergehen wie den absichtlichen Fehlzündungen härter durchzugreifen. Nur da heißt es dann immer „rechtlich nicht möglich“. Gut - Recht kann man aber ändern - WENN MAN NUR WILL.

gonde
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Klar daß die Profiteure postwendend die Diskussion wieder anstoßen wollen,

um sie sogleic hpositiv für sich darzustellen Die Gier ist halt ein Schwein!

dude
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Allein dass es so eine Diskussion gibt,

... dass contras und pros abgewogen werden, dass über Fluch oder Segen gesprochen wird, zeigt, dass diesem Krawall- und Abgasirrsinn niemals ein Ende bereitet wird! Jede Aufregung und Ablehnung seitens der Politik oder der Touristiker (immer kurz nach einem Eskalationswochenende) ist reine Augenauswischerei! Komplett beenden will dies kein Politiker und kein Touristiker!
"Die Einwohner werden's schon aushalten (müssen) und die Natur sowieso!"

missionlivecm
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Richtig!!

Genau so is es!! Diese nichtsbringenden Diskussionen nach jeder Eskalation…null Ergebnis und einfach warten bis der radau vorbei is de Anrainer werdens schon wieder vergessen das Theater!! Irgendwann reichts wirklich und de lieben Volksvertreter werden die Rechnung präsentiert bekommen….vor Wahlen gross reden und danach kannst Sie suchen gehen wenns gebraucht werden…