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Bezirkshauptmann im InterviewBernd Riepan: "Sind laufend wüsten Beschimpfungen ausgesetzt"

Der Villacher Bezirkshauptmann Bernd Riepan über die Behörde als Zielscheibe, die Machtlosigkeit bei GTI-Treffen und die mangelnde Corona-Disziplin in Landgemeinden.

Bernd Riepan ist seit 2012 Bezirkshauptmann in Villach-Land © Hannes Pacheiner
 

Mehr als ein Jahr der Pandemie, der Grenzkontrollen, des Lockdowns. Bei vielen steigt der Wunsch, zumindest für einen Tagesausflug nach Italien oder Slowenien zu fahren. Was erwartet sie bei ihrer Rückkehr?
Bernd Riepan: Das Reisen ist nach wie vor nur sehr eingeschränkt und mit testen und Quarantäne möglich. Wer zum Beispiel nach Grado ans Meer möchte, wird an der Grenze kontrolliert, muss nach der Rückkehr in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen freitesten lassen.

Kommentare (5)
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andreash
3
10
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Fresach

„In Fresach haben wir derzeit eine sehr hohe Inzidenz“

Aha!
Was sagt der BGM dazu? Es ist nur eine Grippe? Hmmm...
Was unternimmt er? Hmmm...
Mit dem Wohnzimmertest zu einer Versammlung des sozialhilfeverbandes gehen? Hmmm...
Schnell mal den testbus holen um zu zeigen, wir tun ja was... hmmm?

Bond
6
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Keine Einsicht

Keine Einsicht, selbst nach 16 Stunden Wartezeit an der Grenze, er bleibt stur geradeaus. Er würde auch alles wieder so machen.. Er ist schließlich seit der Stimmenauszählung bei der Bundespräsidentenwahl ein gebranntes Kind. Er macht seither Dienst nach Vorschrift. Früher nannte man das Bummelstreik.
Der Typ gehört in die zweite Reihe.

helmutmayr
2
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Eine Kapitulation

das Interview ist von der Außenwirkung katastrophal. Rat,-, Hilflosigkeit und Verzweiflung. Das kommt hier zum Ausdruck.

Fragen zu den GTI lern:

- wie konnten die Vöglel einreisen
- haben alle die Daten beisammen und sich bei der Einreise angemeldet
- liegen Tests vor
- wo wird die Quarantäne (min. 5 Tage bei Einreise) abgesessen (z.B. leere Flüchtlingslager)
-sind die Autos StvO konform
-wo wohnen die Leute
- wo essen und schießen sie
- wer gibt Unterkunft (Beherbergungsverbot gilt ja auch im Privatbereich)

das wäre wohl im Zusammnhang mit den GTI Idioten abzuklären.

Ich meine, dann bleiben nicht mehr viele über und wenn's sich rumspricht sind wir diese Plage einmal los. Ich höre schon den Aufschrei der Touristiker. Wenn sich jedoch Kärntens Tourismus über diesen Anachronismus definieren muss, dann ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.

GordonKelz
10
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Ob man Bezirkshauptmannschaften ...

..tatsächlich braucht, die 1849 eingerichtet wurden, kann niemand schlüssig beantworten. Sie sind nun einmal da, und können schön nach dem Proporz politisch besetzt werden. Seit 1925 sind sie verfassungsrechtlich als Landesbehörden definiert...die aber auch Aufgaben des Bundes wahrzunehmen haben !? 13 Bezirks-
hauptmannschaften wurden seit 1891 wieder aufgelöst. Sind sie einmal da, wird man sie kaum wieder los. Kosten Unsummen und bestärken die Bürokratie , dies der wohl nähere Sinne ohne wirklichen Nutzen !
Gordon Kelz

helmutmayr
4
21
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Man braucht diese so nicht !

Es reichten auch die Bundesländer als Verwaltungseinheit ohne eigenen politische Strukturen. Wieso sollen in jedem Bundesland eigene Gesetzte gemacht werden und gelten ?
Gesundheitswesen, Jugend, Bau, Tiershutz etc. Was diese Apparate und Appartschicks kosten für dieses kleine Land!!

Für ein Land wie Österreich reicht eine Politische Instanz und darunter wahrscheinlich 3 Verwaltungsregionen und von mir aus noch die Bezirke anstatt der Gemeinden.

Die Konzerne zeigen ja, wie weltweit mit schlanken Verwaltungsstrukturen agiert wird. Da gibt es allerdings keine Hof- und keine Kommerzialräte, seien diese ordentlich oder unordentlich. Keine Orden und Verdienstkreuze.

Solche Strukturen werden Staaten auch brauchen. Sonst werden uns die Konzerne eines Tages autoritär regieren. Wenns eh nicht schon so ist.

Die Pandemie führt es uns vor Augen. Jeder Landeshauptmann tut wie er glaubt. Jede Bezirksbehörde handelt anders. Darum stehen wir auch dort wo wir uns befinden: Knapp vor dem Abgrund.