Für Unmut sorgt die kurzfristige Absage der jüngsten Kontrollausschuss-Sitzung in Villach. SPÖ und ÖVP werfen dem Vorsitzenden Gerald Dobernig (Erde) vor, das Gremium „arbeitsunfähig“ gemacht zu haben. In einer gemeinsamen Aussendung sprechen die Parteien von einer „Missachtung demokratischer Kontrollmechanismen“. Ohne vorherige Begründung habe Dobernig die Sitzung abgesagt, obwohl Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen sowie der Stadtrechnungshof bereits anwesend gewesen seien. Sein Verhalten zeige „autokratische Züge“ und schade der Glaubwürdigkeit des Ausschusses, heißt es.
„Autokratische Züge“
Kurzfristige Absage von Kontrollausschuss sorgt für Ärger
Erde-Klubobmann Gerald Dobernig ließ die jüngste Kontrollausschuss-Sitzung platzen. SPÖ und ÖVP werfen ihm „autokratische Züge“ vor. Er spricht von erneuter Verweigerung von Akteneinsicht.
© Markus Andreas Traussnig