Ein Bericht über neue Fußgänger-Symbole auf Rampen bei der Draubrücke in Villach, die zuvor jahrelang als Radweg geduldet wurden, hat für Aufsehen gesorgt. Im Netz entbrannte eine emotionale Diskussion über das Radfahren in der Draustadt, mehrere Leser meldeten sich direkt bei der Redaktion. Das Bild ist klar: Die Lage in Villach ist angespannt – sowohl unter Radfahrerinnen und Radfahrern, die mit teils gravierenden Infrastrukturproblemen zu kämpfen haben als auch zwischen den verschiedenen Interessensgruppen (Fußgänger, Rad-, E-Scooter- und Autofahrer), die sich den oft ohnehin knappen Platz teilen müssen.
Villacher üben Kritik
„Wie kann man das als Radweg anbieten?“
In Villach sorgt die Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer erneut für Diskussionen. Kritisiert werden zu schmale Wege, fehlende Anbindungen und lange Verzögerungen bei Projekten. Auslöser der aktuellen Debatte sind neu angebrachte Fußgängersymbole auf bisher als Radweg genutzten Rampen.
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