"Es ist ärgerlich", sagt Gerald Krenn über die Ereignisse von Samstagnacht auf einem Wanderweg von Friesach nach Micheldorf. Der Projektleiter von "Burgbau Friesach" wurde um zwei Uhr in der Früh von einem Anruf der Polizei geweckt. Der Grund: Unbekannte hatten ein Koppeltor auf seinem sechs Hektar großen Gelände eingetreten und den Elektrozaun deaktiviert. Als Folge sind Krenns Pferde ausgebüxt: "Verkehrsteilnehmer haben die Polizei alarmiert. Es ist ein Glück, dass beim Überqueren der Straße kein Unfall passiert ist."

Das aufgebrochene Tor und der deaktivierte Elektrozaun in Friesach
Das aufgebrochene Tor und der deaktivierte Elektrozaun in Friesach
© kk/privat

Tiere wieder eingefangen

Mithilfe der Polizei konnten die Norikerstuten südlich von Friesach wieder eingefangen werden. Krenn sei froh, dass den Pferden nichts passiert ist. Dennoch ärgern ihn die Vorkommnisse: "Es ist nicht das erste Mal, immer wieder werden bei unseren Tieren blöde Streiche gespielt, ohne dass die Personen über die Konsequenzen nachdenken. Das beschädigte Tor war mit Ketten zugenagelt. Offensichtlich wurde Gewalt angewendet", sagt Krenn.

Burgbau zu Friesach
Noriker sind auf der Burgbaustelle im Einsatz
© Helmuth Weichselbraun