Kolping Lienz ist zuversichtlich, dass der Nikolaus dieses Jahr wieder Hausbesuche machen kann. Den digitalen Besuch, der in den vergangenen beiden Jahren aufgrund der Pandemie via WhatsApp "abgestattet" wurde, wird weiterhin geben.  Der Vorteil des digitalen Besuchs ist, dass der WhatsApp-Nikolaus auf die Sekunde genau kommt, egal ob in Lienz, irgendwo in Osttirol, er besucht andere Bundesländer und sogar Kinder in anderen Staaten. Letztes Jahr flimmerte der Lienzer Kolping-Nikolaus bei Kindern in Kärnten, Nordtirol, Oberösterreich und auch in München und Stuttgart über den Flatscreen.

Wie das funktioniert: Eltern schicken per E-Mail einige private Daten ihrer Kleinen. Der Nikolaus wird dann eine individuelle, persönlich formulierte Videobotschaft aufgenommen, je nach Angaben zwischen zwei und vier Minuten. Und diese wird zeitgerecht per WhatsApp an die Familien gesendet.

Einnahmen für den guten Zweck

Kolping Lienz macht diese Aktion auch, um das Sozialkonto aufzufüllen. Allein in den vergangenen beiden Jahren hat Kolping Lienz mit rund 10.000 Euro soziale Projekte unterstützt, wie etwas die Ukraine-Hilfe, Ärzte ohne Grenzen, das Bischof Kräutler Projekt, Brandopfer Haidenhof oder ein Bergrettung-Hilfsprojekt Peru.

Deshalb wird für den Nikolaus-Besuch – persönlich wie digital – eine Mindestspende von 20 Euro erbeten. Nach oben ist der Betrag offen. Der gesamte Erlös fließt in soziales Engagement, die Protagonisten und Akteure von Kolping machen die Aktion als Idealisten selbstver­ständ­lich gratis.