Osttirol ist eingepfercht von Regionen, die hohes Corona-Ansteckungspotenzial haben sei es Hermagor, Spittal oder Südtirol. Jetzt steht der Bezirk coronabedingt auf der Kippe. Die Fallzahl an Coronainfizierten ist hoch: Dienstag Mittag lag sie bei 267. Bei 23 Personen wurde die britische Mutation festgestellt. Hoch ist auch die Inzidenz: In den vergangenen sieben Tagen gab es im Bezirk 396 Neuinfektionen. Am Montag lag diese Ziffer noch bei 334. Die magische Grenze von 400 ist damit unerbittlich nahe gerückt. Bei einer Inzidenzzahl von 400 sind laut Gesundheitsministerium restrikitve Maßnahmen zu setzen, sprich - der Bezirk ist dann, wie etwa Hermagor, von innen abzuriegeln, soll heißen: Niemand darf Osttirol ohne negativen Coronatest verlassen.
Es spitzt sich zu
Abriegelung von Osttirol wird immer wahrscheinlicher
Die magische Grenze in Osttirol für eine Abriegelung ist so gut wie erreicht. Die Sieben Tage-Inzidenz lag Dienstag Nachmittag bei 396. Ab 400 müssen restriktive Maßnahmen gesetzt werden.
© APA/EXPA/Martin Huber