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Schafbauer Josef Schett„Ich halte nicht Schafe, damit sie der Wolf frisst“

Der Wolf in Osttirol zeigt Ohnmacht auf. Josef Schett, Schafbauer, kritisiert Technokraten und sieht nur in wolfsfreier Zone eine Zukunft.

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Für Josef Schett hat die Ansiedlung von Wölfen auch eine emotionale Dimension
Für Josef Schett hat die Ansiedlung von Wölfen auch eine emotionale Dimension © KK/Privat
 

Was, Herr Schett, war Ihre erste Reaktion, als vor eineinhalb Wochen bestätigt wurde, dass ein Wolf durch St. Jakob streunte und Wild riss?
JOSEF SCHETT: Mein erster Gedanke war – wenn einer kommt, dann kommen mehrere. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, dass auch bei uns ein Wolfsrudel heimisch wird.

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Danke für Ihr Verständnis.

Dogsitter
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ja der "böse"

Wolf....deshalb gibt es in den Wolfsgebieten auch kein einziges Haustier mehr, der Wolf hat die Karpaten leer gefressen, Italien leer gefressen, Kroatien leer gefressen und jetzt wird er Österreich leer fressen, ..eines stimmt schon, Viehweidewirtschaft wie sie jetzt betrieben wird, ist spätestens wenn sich Rudel von Wölfen bilden vorbei...da geht es nicht mehr, das man die Schafe auf die Alm stellt und irgendwann mal wieder runter holt und dazwischen mal ein Leck füttern geht, um zu schauen wie viele abgestürtz, vom Blitz erschlagen etc. wurden...man wird halt Weidemanagment betreiben müssen, ordentlich ausgebildete Herdenschutzhunde...funktionieren gut, wenn man es richtig macht..die Bauern bekommen die Kosten für gerissene Tiere ersetzt...man könnte sicher auch für Helfersysteme diverse Kostenersätze aushandeln...

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Sam125
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Wölfe! Die Osttirler Bauern tun ein Gutes daran, sich gegen die Ausbreitung der

Wölfe zur Wehr zu setzen, denn aus einem Wolf wird ganz schnell ein ganzer Wolfsrudel! Ich verstehe dahingehend sogenannten Wolfsexperten und Tierschützer nicht, denn die scheren sich einen Dreck, was mit den Schafen geschieht, wenn der Wolf über sie herfällt! Drei Wolf reißt meist gleich mehrere Tiere obwohl er sie gar nicht brauch, nur so zum Spaß, und weil die dummen Schafe eine leichte Beute sind! Und der Wolf fragt generell seine Beute nicht danach,ob sie Jungtiere sind, oder vielleicht ob sie vielleicht gerate trächtige Muttertiere sind! Es ist leicht von der Ferne Tierschützer zu sein und wenn man kein Bauer ist, der mit der Problematik um den Wolf direkt betroffen ist! Ja, die Natur ist grausam und so manche Mitbürger helfen besonders mit, damit sie noch grausamer wird! Lasst doch den Wolf in den Weiten der Tundra, wo er niemanden stört, oder in der Umgebung von Tschernobyl, wo man keine Menschen mehr ansiedeln kann!

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gintonicmiteis
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"nur so zum Spaß..."

Ihr Tierwissen beziehen Sie aber auch aus den Märchen der Gebrüder Grimm, oder? Das einzige Lebewesen, das "zum Spaß" tötet, ist der Mensch.

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Sam125
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", nur zum Spaß! Wenn die Tiere in eingezäuhnten Weiden sind und

vor den Wölfen nicht fliehen können, dann fragen SIE einfach einmal bei den betroffenen Bauern nach, was meist geschieht! Genauso verhalten sich Hunde, wenn ihr Jagdtrieb erwacht und sie sich zum jagen zusammrotten würden! Was früher am Land öfter geschehen ist, da sie genauso vom Wolf abstammen! Meist wurden die Hunde ausgeforscht, und auch von den Jägern erschossen, was völlig richtig war! Denn wildernde Hunde verhalten sich wie Wölfe! Übrigens ich bin auch auf dem Land aufgewachsen und wir hatten immer Hunde, aber solche, die sich nicht vom Haus entfernten!! Zum Glück für die Hunde! Da frag ich mich sehrwohl, warum man dann den Wolf schützen sollen!

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autobahn1
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Aha

Ist Ihnen bekannt,das Österreich nicht nur aus Kärnten besteht,
Es gibt in den anderen Bundesländer ähnliche Beschwerden bzw.Vörfälle mit diesen unnützen Tiere

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Mein Graz
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@autobahn1

"Unnütze Tiere"?

Du sagst, was nützlich, was unnütz ist, was lebenswert und was vernichtet gehört?

Na ich hoffe es kommt keiner und sagt, autobahn1 ist unnütz...

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Landbomeranze
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War aber schon in der ganzen

Menschheitsgeschichte so. Meine Grazer werden auf die negativen Auswirkungen erst draufkommen, wenn im alpinen Raum unumkehrbare Biodiversitätsschäden entstanden sind. Sie werden wohl nicht, die aus der Nichtbewirtschaftung des Alpenraumes resultierende Vernichtung von Pflanzenarten durch Verdrängerarten, sanieren. Als Frechheit empfinde ich zudem, dass ein an der Wolfsbesiedlung schmarotzender WWF mit Patenschaften viel Geld verdient. Aber vielleicht brauchen sie das Geld, um damit die Macheloikes in afrikanischen Nationalparks zuzudecken.

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gintonicmiteis
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Und ich geh nicht arbeiten, um mit meinen Steuern Politiker zu bezahlen...

aber ich kanns mir halt nicht aussuchen. So ist das wohl auch mit der Natur um uns...

Und wegen einem einzigen (!) Wolf gleich wolfsfreie Zonen zu fordern (=faktisch ist 99,999 % Österreichs eh eine wolfsfreie Zone), ist schon sehr reißerisch.
Jedes Jahr stirbt tausendmal mehr Wild durch Autos - werden wir jetzt autofreie Zonen in Österreich einführen?

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Landbomeranze
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In Deutschland gründete 2000

ein Wolfspaar das erste Rudel. Heute gibt es über tausend Wölfe in nur fünf Bundesländern. Die Wanderschäferei wurde in vielen Gebieten eingestellt, weshalb die vor Wasser schützenden Deiche Wasser durchlassen, weil sie durch Viehtritt nicht mehr verdichtet werden. Werden die Nachbarn halt Beton anrühren oder in einigen Jahren weite Gebiete unbewirtschaftbar und Ortschaften abgesiedelt werden. Pfahlbauten wären auch denkbar, während sich die dann auf zweitausend vermehrten Wölfe eines herunterlachen.

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gintonicmiteis
6
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1000 Wölfe in Deutschland...

das ergibt 1 Wolf pro 3500 QuadratKILOMETER (= 1/3 von Kärnten)!

Da muss man sich echt fürchten... die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Wanderschafe vom Bus überfahren zu werden, ist größer, als dass die je in ihrem Leben über einen Wolf stolpern... *lol*

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Landbomeranze
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Genau lesen: 5 Bundesländer

(Brandenburg, Sachsen, Sachsen Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg) sind nicht ganz Deutschland sondern nicht einmal 1/3 der Fläche. Aber ist wahrscheinlich gleich, betrifft eh hauptsächlich die Osis.... Selber "lol"

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