Der Rechnungsabschluss für den Nationalpark Hohe Tauern ergibt unterm Strich, bei den Ein- und Ausgaben, eine Summe von exakt 2.040.894,35 Euro. Wobei einzelne Posten bei den Aufwendungen interessante Zahlen wiederspiegeln.

Erhaltungskosten. So gab die Nationalparkverwaltung für Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft 282.601,14 Euro aus. Für den naturschonenden Tourismus 453.454,26 Euro. Als dickster Brocken schlägt sich mit 869.706,23 Euro der Aufwand für Öffentlichkeitsarbeit und Bildung wieder. Auch der Schutz der Natur (259.758,92 Euro) ist gut dotiert, ebenso Wissenschaft und Forschung (47.750,91 Euro) und Kultur (33.325,94 Euro). Das "Haus des Wassers" in St. Jakob kostete im Vorjahr 63.365,95 Euro, die Finanzwirtschaft brauchte 1129,70 Euro. Und für "Sonstiges" wurden von Parkverwalter Hermann Stotter und seinem Team noch 2775,67 Euro aufgewendet.

Die gesamten Ausgaben wurden zum größten Teil von den Beträgen des Bundes (852.452 Euro) und des Landes (852.500 Euro) getragen. Wobei in der Endabrechnung ins Auge sticht, dass aus dem Bundestopf 48 Euro weniger nach Matrei flossen. Der Park wurde auch mit Vermächtnissen, Stiftungen und Spenden bedacht. Immerhin betrugen diese 51.771,21 Euro. Auch die Jäger schießen durch Pachtzins von 68.582,88 Euro dem Budget zu. Vom "Haus des Wasser" fließen aus Erträgen von Projektwochen wieder 47.615,50 Euro zurück.

Auffällig. Eines fällt in der exakten Postenaufteilung auf: Für das richtige "Marketing", in den Nationalpark Hohe Tauern wieder mehr Touristen anzulocken, wurde kein einziger Euro aufgewendet.