Die Nächtigungszahlen der bisherigen Sommermonate Mai bis Juli sind positiv ausgefallen und zählen zu den stärksten im Osttiroler Bergsommer. Osttirol reiht sich nach Innsbruck mit seinen Feriendörfern und der Region Ötztal auf den 3. Rang aller 34 Tiroler Tourismusregionen. In den Monaten Mai bis Juli wurden 179.068 Ankünfte und 591.444 Übernachtungen gezählt. Verglichen mit 2024 ergibt sich ein Plus bei den Ankünften von 2,7 Prozent sowie ein Plus bei den Nächtigungen von 1,1 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 3,3 Tage.

Während der Monat Mai durch die Verschiebung der Ferientage mit einem Rückgang von 13.660 Nächtigungen (-17,2 %) abgeschlossen wurde, konnte das Ergebnis im Juni mehr als gut gemacht werden: ein Plus von 32.700 Nächtigungen (+ 20,1) und knapp 195.000 Nächtigungen bedeuteten einen neuen Rekord im Monat Juni. Im Monat Juli gab es einen Rückgang von 3,5 Prozent (rund -12.000 Nächtigungen): Ursache ist in der lang andauernden Schlechtwetterphase zu finden, was insbesondere auf den Campingplätzen und den Schutzhütten registriert wurde.

Osttirol bei Deutschen am beliebtesten

Der Ausländeranteil mit 188.896 Übernachtungen beträgt 75,2 Prozent der Gesamtnächtigungen. Der Anteil der Gäste aus Deutschland beläuft sich auf 44 Prozent der Nächtigungen. 7 Prozent wurden von Gästen aus Italien, 8 Prozent von jenen aus den Benelux-Staaten und knapp 3 Prozent von Gästen aus Tschechien erzielt. Die Zahl der Inländernächtigungen (146.677) der bisherigen Sommersaison liegt bei 24,8 Prozent an den Gesamtnächtigungen. Auf Gewerbebetriebe entfielen 376.619 bzw. 64 Prozent aller Übernachtungen, davon 146.545 Nächtigungen auf 5, 4s und 4-Sterne Hotels, 110.963 auf 3-Sterne, 60.887 auf 2/1-Sterne-Betriebe und 58.224 auf gewerbliche Ferienwohnungen.

Die Privatquartiere Zimmer liegen bei 10.431 Nächtigungen, das sind rund 2 Prozent der Gesamtnächtigungen, die Ferienwohnungen privat bei 56.834 Nächtigungen. Sie machen rund 10 Prozent der Gesamtnächtigungen aus. Auf bäuerliche Betriebe (7 % der Gesamtnächtigungen) entfallen 42.076 Nächtigungen. Die Campingplätze verzeichnen 46.713 Nächtigungen, Schutzhütten kommen auf 31.368 Nächtigungen und die sonstigen Vermieter auf über 27.000 Übernachtungen. Nächtigungsstärkste Region ist die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol mit 180.302 Nächtigungen, gefolgt von der Ferienregion Lienzer Dolomiten mit 179.325 Nächtigungen und der Ferienregion Hochpustertal mit 166.373 Nächtigungen. Die Urlaubsregion Defereggental erzielte in den bisherigen Sommermonaten 65.444 Nächtigungen.

Lienz, Kals und Matrei liegen ganz vorne

Die 5 nächtigungsstärksten Gemeinden Osttirols in der bisherigen Sommersaison sind Lienz mit 69.428 Nächtigungen, Kals am Großglockner mit 64.958 Nächtigungen, Matrei in Osttirol mit 64.925 Nächtigungen, Sillian mit 56.704 Nächtigungen und St. Jakob mit 48.368 Nächtigungen. Für TVBO-Obmann Franz Theurl ist das erfreuliche Zwischenergebnis auf die kontinuierlich gute Arbeit der Tourismusbetriebe im Bezirk und die stetig wachsende Bekanntheit Osttirols als Sommerfrische-Destination zurückzuführen. „Und der August wird noch um einiges besser ausfallen als im letzten Jahr, die Stimmung ist auch für die bevorstehenden Herbstmonate sehr positiv“, ist der Obmann überzeugt.