Kaum hat der Spar-Supermarkt am Brixenerplatz in der Lienzer Friedenssiedlung seit rund einer Woche geschlossen, gibt es in der Pustertaler Straße 13 „den Neuen“. Das Gebäude hat dabei eine gewisse Supermarkttradition, es beherbergte früher unter anderem einen Adeg- und später einen Billa-Markt. Danach stand die Immobilie gegenüber der Falkensteiner Brauerei jedoch lange leer, ehe sich mehr als ein Dutzend Interessenten bei der Osttiroler Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (OSG), dem Eigentümer, beworben hatten.
Den Zuschlag bekam schließlich Spar. Auf rund 600 Quadratmetern Verkaufsfläche wartet nun ein Angebot von rund 10.000 Produkten. „Der neue Standort ist ein Glücksfall. Da unser bisheriger Standort am Brixner Platz mittelfristig nicht weiterzuführen gewesen wäre, können wir nun an der B100 – fußläufig zum alten Geschäft – die Nahversorgung für den Stadtteil sichern. Unser Ziel ist es, die Kundinnen und Kunden mit Frische, Qualität und einem starken regionalen Sortiment zu begeistern“, sagt Paul Bacher, Geschäftsführer von Spar Kärnten und Osttirol.
Spar will ein „topmodernes Ladenkonzept“ bieten
Bereits im März starteten die Umbauarbeiten, wie Spar-Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann der Kleinen Zeitung erklärte. Auch die erfahrene Marktleiterin Sabrina Herzig freut sich über ihr „sensationelles Frischeparadies“ in Lienz: „Unser topmodernes Ladenkonzept mit Marktplatz-Ambiente, unser breites Sortiment und unser vielfältiges Angebot an Jausen- und Convenience-Produkten werden begeistern“, wirbt Herzig im Eröffnungsprospekt für den neuen Standort. „Mein Team und ich freuen uns und werden mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Wer in den ersten Tagen (bis Mittwoch, den 18. Juni) vorbeischaut, darf sich übrigens über einen „Gratis Coffee to go“ freuen.
„Echter Nahversorger mit Herz“
Ein besonderes Highlight soll das breite Sortiment regionaler Produzenten sein, die den Spar zu einem „echten Nahversorger mit lokalem Herz“ machen soll. Mit dabei sind unter anderem:
• Schinkenspeck von der Metzgerei Mühlstätter (Matrei)
• Kaisertaler Käse vom Figerhof (Kals am Großglockner)
• Deferegger Senf (Defereggental)
• Schlipfkrapfen von Isas Kropfenmocherei (Nikolsdorf)
• Säfte und Edelbrände von der Kuenz Naturbrennerei (Dölsach)
• Fruchtaufstriche von der Unterweger Früchteküche (Assling)
„Regionalität ist bei Spar kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben stärkt die Wertschöpfung in Osttirol und garantiert gleichzeitig höchste Frische“, betont Bacher. Geöffnet ist das Spar-Geschäft von 6.50 Uhr in der Früh bis um 19 Uhr am Abend. Nur samstags ist eine Stunde früher Schluss um 18 Uhr.