Nein, Enzo Ferrari muss sich nicht in seinem Grab umdrehen, um sich über eine kleine Bezirkshauptstadt im Süden Österreichs zu wundern. Auch wenn der wohlklingende Name Ferrari zu einer lebhaften Debatte bei der jüngsten Lienzer Gemeinderatssitzung führte. Worum es ging, erläuterte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik eigentlich zu Beginn: nicht um einen feuerroten Rennschlitten mit 500 PS, sondern um einen Rasentraktor mit 50 PS. Letzterer soll sowohl den Rasen im Dolomitenstadion als auch den im Lienzer Freibad und am Strandbad Tristacher See „beackern“.