In einem abgelegenen Atelier in Schlaiten, wo klassische Musik aus dem Radio ertönt, entstehen Werke, die von Migration, Massentourismus und Menschlichkeit erzählen. Sebastian Rainer, seit über 30 Jahren freischaffender Bildhauer, formt in Holz, Bronze und Beton nicht nur Skulpturen – sondern auch Haltung. Seine Kunst ist bodenständig, oft gesellschaftspolitisch und immer zutiefst menschlich: ein Leben für die Form und für die Fragen dahinter.