Nur wenige Tage nach den Festlichkeiten zum 100. Geburtstag von Loacker am Stammsitz in Bozen, Südtirol, gab es auch in Osttirol Grund zum Feiern. Nach intensiver Umbauphase empfängt die Genusswelt am Loacker-Werk in Heinfels bereits seit Weihnachten wieder Besucher, am Freitag folgte die offizielle Einweihung. Zugegen am 1999 gegründeten Standort im Hochpustertal waren viele bekannte Osttiroler Köpfe wie WKO-Bezirksobfrau Michaela Hysek-Unterweger, WKO-Bezirksstellenleiter Johann Kollreider, TVB-Obmann Franz Theurl sowie die Bürgermeister Georg Hofmann (Heinfels) und Franz Schneider (Sillian).
Zentraler Ort für Besucher aus aller Welt
Im Rahmen der Feier erklärte Tinneke Gies, Geschäftsführerin von Loacker Heinfels, die Beweggründe für die Renovierung: „Nach 15 Jahren war es an der Zeit für eine Erneuerung. Unser Ziel dabei war es, das Erlebnis für unsere Besucher zu verbessern, besonders auch im Hinblick auf unser 100-Jahr-Jubiläum. Heinfels ist für uns ein zentraler Ort, an dem Besucher aus der ganzen Welt unsere Marke erleben und erfahren können.“ Alexander Eisath, Marketingleiter Trentino/Südtirol von Loacker ergänzte: „Die Genusswelt in Heinfels ist der größte und wichtigste Marketing-Touchpoint, den wir besitzen.“
Eröffnet wurde die direkt am Radweg Innichen-Lienz gelegene Genusswelt erstmals 2010. Durch die rund drei Monate dauernden Umbauten konnte das Kaffeehaus deutlich erweitert werden. Pfiffig: Das Loacker-Waffelmuster ist überall zu erkennen, Decke, Wände und Bar greifen die Struktur optisch auf. Der Shop bekam ebenso Fläche dazu, viele Loacker-Artikel sind hier sogar exklusiv erhältlich. Ab dem Frühjahr dürfen sich auch die Kleinsten freuen: Der Spielplatz wird wie der gesamte Außenbereich von der Ost- auf die Südseite verlegt, weg von Straße und Parkplatz. Schlussendlich hat Loacker die Mitmachkonditorei erweitert, nun können 40 statt wie bisher 15 Hobbybäcker gleichzeitig ihre eigenen Waffeln kreieren.
Gies, die den Standort seit Juni 2024 leitet, erhofft sich von der erweiterten Genusswelt einen neuen Treffpunkt in Osttirol: „Die neugestalteten Räume sind sowohl für Besucher als auch für Einheimische gedacht. Die Südseite bietet einen sonnigen Bereich mit einem sicheren Spielplatz, den Eltern direkt aus dem Café überblicken können. Die Terrasse ist mit Haselnussbäumen, einer unserer wichtigsten Rohstoffe, umgeben. Wir sehen es als einen Begegnungsort, an dem man Zeit hat zum Frühstücken oder einen Kaffee mit einem guten Stück Kuchen oder Waffeln zu essen.“
Auch lokale Schulen und Vereine sind angesprochen
In den neuen Räumen bietet Loacker Führungen in Deutsch, Italienisch und Englisch an. „Wir freuen uns aber ebenso auf den Besuch von lokalen Schulen und Vereinen“, führt Gies aus. Die gebürtige Belgierin, die seit 2009 in Österreich lebt, betonte zudem die Wichtigkeit des Werkes: „Der Standort in Osttirol ist von großer Bedeutung für Loacker. Zwei Drittel der Gesamtproduktion finden hier statt.“ Auch Bürgermeister Hofmann und WKO-Obfrau Hysek-Unterweger lobten bei der Veranstaltung den Vorzeigebetrieb. „Mit den neuen Räumen stärkt Loacker auch die Attraktivität unserer Gemeinde. Der Ort spiegelt die Werte des Unternehmens wider: Tradition, Qualität und Gastfreundschaft“, so Hofmann. Hysek-Unterweger ergänzte: „Loacker versüßt nicht nur uns Osttirolern das Leben, sondern strahlt auch über den Bezirk hinaus.“