Demenz ist eine fortschreitende und unheilbare Erkrankung des Gehirns. „Die Betroffenen können sich die vermeintlich einfachsten Dinge des Alltags nicht mehr merken“, beschreibt Verena Bramböck, Verantwortliche der Koordinationsstelle Demenz des Landes Tirol, die Folgen. Erster Ansprechpartner bei Verdacht sollte der Hausarzt sein. „Man muss sich klar machen, dass das Gehirn physiologisch nicht mehr funktioniert. Belastende Verhaltensweisen treten also nicht aus Bosheit, Bequemlichkeit oder Ignoranz auf. Hat man diese Tatsache einmal verinnerlicht, fällt der tägliche Umgang mit den Auswirkungen der Erkrankung leichter.“