Der ungewöhnliche und deshalb umso beliebtere Wanderweg Gamsgrubenweg mit Start auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe unterhalb des Großglockners in der Nationalparkkernzone ist seit zwei Saisonen geschlossen. Der Weg beginnt mit sechs Tunnel, nach dem letzten Tunnel ist die Steinschlaggefahr jedoch so hoch, dass der Weg gesperrt wurde. Jetzt will die Großglockner Hochalpenstraßen AG
(GROHAG) diesen Weg mit einer Schutzgalerie sichern und mit einer Hütte infrastrukturell aufwerten. Doch der Nationalpark ist in seiner Kernzone grundsätzlich unantastbar. Sinn des Schutzgebietes ist es, die Natur so zu belassen, wie sie ist und Eingriffe des Menschen so weit wie möglich zu verhindern. Das Management dieses Gebiets ist eine Gratwanderung zwischen touristischer Nutzung, der Ermöglichung des Naturerlebnisses und des Naturschutzes.
Baupläne wurden bekannt
Schutzgalerie und neue Hütte in der Kernzone des Nationalparks
In der sensiblen Nationalparkkernzone werden Bauprojekte der GROHAG geplant. Schutzgalerie bekam Zustimmung des Alpenvereins. Örtliche Sektion spricht sich auch für eine Schutzhütte mit Toiletten-Anlage aus.
© Claudia Lux